Donnerstag, 31. Mai 2012

Genialer Fahrradständer

Am Donnerstag Abend, vor der Eröffnung unserer Jausenstation haben uns unsere Lieblingsnachbarn mit einem genialen Geschenk überrascht. Bei einem früheren Besuch bei der Familie hatte ich einmal erwähnt das ich einen Fahrradständer brauche und dabei an einen Baumstamm gedacht hätte, in den einfach Kerben für die Räder eingeschnitten sind.


Ich war am Donnerstag Abend noch etwas hektisch mit den letzten Handgriffen beschäftigt, als mich Andi zu unserer Einfahrt brachte. Vor dem Tor stand der Traktor unserer Nachbarn und auf dem Anhänger der tolle Fahrradständer, bemalt mit zwei herzigen Eseln und beschriftet mit "Hof-Sonnenweide".

Meine Freude war und ist riesig. Schon das Geschenk für sich alleine ist schon toll aber genauso bin ich begeistert von der Idee, der lieben Bemalung, an der die ganze Familie gearbeitet hat und außerdem und überhaupt.....


Jetzt steht der Fahrradständer in unserem Hof und ich freu mich jedes Mal wenn ich ihn anschaue. Danke, danke, danke!

Montag, 28. Mai 2012

Morgendliches Esel Bad

Esel wälzen sich ca. 10 Mal täglich bevorzugt auf sandigem oder staubigen trockenen Boden. Das gehört für sie zur Fellpflege, schützt vor Insekten und ist offenbar einfach angenehm. Bei Pferden sagt man das es ungefähr unserem Duschen entspricht. Bei Eseln dürfte es ähnlich sein.

Unsere Herde darf gleich in der Früh einmal auf die Grasweide und dannach gehen sie in den Tagesauslauf. Dort wird dann gleich einmal der Wälzplatz aufgesucht und ausgiebig benutzt.

Am Video sehen Sie Lucky, Ilvi und Martin beim "Baden". Cola hatte grade keine Lust dazu

Dienstag, 22. Mai 2012

Letzte Vorbereitungen für die Jausenstation

In etwas mehr als einer Woche ist es soweit, die Jausenstation Hof-Sonnenweide wird am 1. Juni eröffnet. Wir haben lange überlegt wie wir die Eröffnung organisieren und gestalten sollen. Buffet, günstigere Getränke, welche Speisen, überhaupt Speisen oder nur Getränke, wie viele Leute brauchen wir zum Helfen, machen wir eine Postwurfsendung, wie geht sich das alles aus….

Andi hatte dann eine hervorragende Idee. Wir machen am 1. Juni ein Soft-Opening. Das heißt ohne viel Ankündigung werden wir einfach aufsperren. Wenn wir dann schon etwas Routine mit unserer Jausenstation haben, wissen wie alles mit den Lieferanten und Gästen läuft, welche Änderungen noch zu machen sind, wird es ein großes Eröffnungsfest geben.

Jetzt sind wir gerade bei den letzten Vorbereitungsarbeiten. Kühlschrank und Eistruhe wurden geliefert. Letztere mit einigen Anlaufschwierigkeiten aufgrund der Größe des LKW´s. Die Füllung der beiden Kühlgeräte kommt dann am Freitag. Damit sind die wichtigsten Komponenten einmal vorhanden. Was fehlt sind noch ca. 100.000 Kleinigkeiten …


Voraussichtliche Öffnungszeiten Mi –Fr ab 14.00 bis 20.00 Uhr , Sa. und So. ab 10.30 Uhr. Genaueres wird einfach die Erfahrung zeigen. Ich freu mich schon sehr darauf wieder als Dienstleisterin zu arbeiten und meinen Gästen eine schöne und angenehme Rast zu bereiten.

Samstag, 12. Mai 2012

Hasenbabys



Am 30. April hat unsere dritte Häsin Junge bekommen. Diesmal kamen sie während des Tages auf die Welt . Alle anderen Hasen waren im Freigehege und haben sich für den Nachwuchs nicht interessiert. So konnten wir die Hasenmutter zu ihren Jungen in den Käfig sperren und separat halten.


Fast eine Woche lang haben wir von den Kleinen nichts gesehen. Sie waren so eingegraben in ihrem Nest das wir nicht einmal feststellen konnten wie viele es sind. Nur ein Kleines lag nach einigen Tagen tot neben dem Nest.



Jetzt sind die verbliebenen Häschen aber schon über eine Woche alt und wirken gesund und kräftig. Gestern kam das erste Mal eins der niedlichen Babys aus seinem Nest und wir konnten ein Foto machen.

Montag, 7. Mai 2012

Unser Logo "Hof-Sonnenweide"

Für unsere Jausenstation, die am 1. Juni eröffnet, hat Andreas ein Logo kreirt. Eine befreundete Grafikerin hat den Entwurf nochmals überarbeitet und uns heute übermittelt. Ich finde unser Logo genial und freu mich schon darauf alles damit zu branden.



Dienstag, 1. Mai 2012

Picknick

Am 1. Mai haben Andi und ich zusammen mit den Hunden ein Picknick bei den Eseln und Pferden gemacht. Mit Wurst, Käse, Brot, Kaffee im Thermosbecher und einer Picknickdecke, machten wir es uns auf der Wiese hinter der Koppel gemütlich.

Neugierig kamen die Esel und Pferde zum Zaun um uns zuzusehen. Als sie aber merkten das es nichts für sie zu holen gibt, widmeten sie sich bald wieder ihren Heusäcken oder knotzen einfach in der Sonne herum.
 
 Normalerweise gilt eine Decke am Boden als Platz für die Hunde. Deshalb mussten wir uns ein bisschen mit Lara und Rumo ein bisschen diskutieren. Nach dem Essen durften die beiden aber zu uns auf die Decke zum „Rudelkuscheln.
Später sind wir dann mit den Rad nach St. Martin zum Badebuffet gefahren um uns ein Eis zu holen. Auf der Retourfahrt holten wir uns noch einen Spritzer bei den Besitzern des Nachbargrundstückes, die den sonnigen Nachmittag beim Grillen verbrachten.

Wer muss da noch auf Urlaub fahren???!!!!

Montag, 30. April 2012

Esel und Kinder

Seit wir unsere Esel haben, bekommen wir noch mehr Besuch von unseren Freunden mit Kindern. Es ist jedes Mal eine Freude zu sehen wie freundlich und neugierig unsere Eselherde mit den Kleinen jeder Altersstufe umgehen. Besonders Ilvi, die ja selbst erst 14 Monate alt ist, wird schnell zum Liebling aller Besucher.
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Die Eselburschen, Martin und Lucky, sind ein bisschen zurückhaltender. Sie kommen zwar sehr neugierig heran und schnuppern, lassen sich aber erst streicheln wenn sie Vertrauen gefasst haben. Dafür ist es dann eine besondere Auszeichnung wenn sich die beiden am Ohr kraulen lassen.

Ich versuche mir jeden Tag Zeit zu nehmen um mich einfach ein bisschen zu den Tieren zu setzen und nichts von ihnen zu wollen. Sehr schnell sind dann alle 6 (inklusive der Pferde) bei mir und lassen sich, je nach Naturell, streicheln und stehen einfach nur bei mir. Das gehört zu den schönsten Momenten meines Alltages.

Samstag, 14. April 2012

Brutale Hasen

Heute war es so weit, die zweite Häsin hat ihr(e) Jungen geboren. Lagen die Ersten nur als unbehaarte Föten im Hasenstall, so wären diese wahrscheinlich lebensfähig gewesen. Allerdings fand ich nur mehr einen neugeborenen Hasen und der war nicht mehr vollständig. Es ist schon erstaunlich wie brutal so niedliche, eigentlich vegetarische, Kaninchen sind.

Irgendwie habe ich die drei Hasendamen dann mit etwas anderen Augen gesehen. Andererseits bin ich aber auch ganz froh darüber dass sich somit die Frage erübrigt hat, was mit den vielen kleinen Kaninchen geschehen soll. Beim Tierarzt nachgefragt, bestätigte mir dieser meinen Verdacht, dass der Bedarf an Hasen absolut gedeckt ist. Er machte mir den Vorschlag sie doch großzuziehen und dann im Wald auszusetzen um der Natur (Fuchs und Marder) ihren Lauf zu lassen. Das hätte ich sicherlich nicht fertig gebracht.

Somit haben unsere Häschen das selbst geregelt und ich brauch mir keine Gedanken über den Kaninchen Nachwuchs zu machen.

Donnerstag, 12. April 2012

Jausenstation Hof Sonnenweide

Heute hatte ich die mündliche Verhandlung zur Neuerrichtung einer Jausenstation. Eigentlich dachte ich, dass die Verhandlung in 10 Minuten erledigt sein würde. Der dafür vorgesehene Raum umfasst ca. 8 m, ich möchte hauptsächlich kalte Speisen, Eis und Getränke servieren und das Ganze soll unter dem Gewerbeschein „Freies Gastgewerbe“ laufen. Keine große Sache also.

Tatsächlich waren die 5 Herren dann fast drei Stunden bei mir. Verhandlungsleiter der BH Oberpullendorf, Lebensmittelinspektor, Bausachverständiger, Amt der Burgenländischen Landesregierung, Gewässeraufsicht, eine Vertreterin der Gemeinde und eine Anrainerin. Die beiden  Letzteren sind weit früher gegangen weil von ihrer Seite keine Einwände bestanden. 

Die Vertreter der BH und der Landesregierung jedoch erwiesen sich vorerst als sehr anspruchsvoll in ihren Forderungen und Auflagen. Schlussendlich jedoch kamen wir zu einem guten Ergebnis. Ich muss einige Auflagen erfüllen, die jedoch relativ leicht zu realisieren sind. Dazu gehört z.B. ein Prüfgutachten von einem Elektriker bzw. ein Abfallwirtschaftskonzept.

Der vorläufige Plan ist es mit Anfang Juni zu starten. Bis dahin ist noch viel zu tun aber es ist ja nicht das erste Mal das ich mit einem Unternehmen neu starte.   

Samstag, 7. April 2012

In der Herde

Unsere Koppel für die Herde ist seit der Erweiterung um das Wäldchen sehr groß und bietet den Tieren genügend Platz um einander auszuweichen. Deshalb beschlossen wir Lucky gleich mit der gesamten Herde zu konfrontieren. Erstens stand er schon vorher mit einer sehr dominanten Haflinger Stute zusammen und zweitens wirkte auch Lucky sehr selbstbewusst. So nahmen wir vorerst Liberty und Rokita nur an die Führleine und ließen Lucky zu den anderen Eseln.



Das verlief sehr reibungslos. Nach ein paar Kicks zwischen Martin und Lucky war die kennen-lern-Phase zwischen den Eseln beendet. Dann ließen wir Liberty los, Rokita blieb am Führstrick. Der Chef ging sofort zu Lucky um ihn zu begutachten. Sehr dominant trabte mein Haflinger auf den kleinen Esel zu. Hier zeigte sich aber der pferdeerfahrene Esel. Er rannte einfach in den Wald, unters Gestrüpp und zwischen die Bäume, sodass Liberty Schwierigkeiten hatte ihn zu verfolgen. Das ging dann ein paar Runden im Kreis, zum Teil im wilden Galopp, bis Liberty sich abwandte um weiter an seinem Heusack zu knabbern. Dann kam Rokita an die Reihe. Sie beachtete Lucky überhaupt nicht, nur als er sich ihr von hinten näherte um sie zu beschnüffeln hob sie drohend den Huf.

Nach ca. 30 Minuten war alles vorbei, die Herde stand friedlich herum. Am Abend versuchten wir Lucky und Martin zusammen in die größte Box zu geben, in der bisher alle drei Esel zusammen standen. Ilvi und Cola (Mutter und Tochter) kamen zusammen in eine neue Box. Auch das funktioniere reibungslos, die beiden Wallachen verhielten sich friedlich.

Jetzt ist unsere Herde erst einmal vollständig und wir planen keine neuen Tiere bis zum nächsten Frühjahr.

Lucky

Gleich nachdem ich erfahren hatte das Cola kein Fohlen bekommt rief ich beim Besitzer von Lucky an. Lucky ist ein 4jähriger Esel Wallach der mit seiner Mutter, seiner kleinen Schwester und einer Haflinger Stute in Sieggraben steht.

Da die Mutterstute heuer im Sommer wieder gedeckt werden soll und zu diesem Zweck einige Monate ein Hengst in den Stall kommt, wurde Lucky, sehr zu unserer Freude, verkauft.


Das ich mit dem Besitzer laufend in Kontakt war, ging es auch sehr schnell mit der Abholung. Am Karsamstag fuhren wir mit dem Hänger nach Sieggraben um Lucky abzuholen. Nach einigem Wiederstand haben wir ihn zu viert in den Hänger gehievt und dann gings die kurze Strecke zu uns nach Hause.

Freitag, 6. April 2012

Cola trächtig?

Sehr bald nachdem die drei Esel aus Mittersill zu uns kamen, fiel uns der verhältnismäßig große Bauch von Cola auf, der sich unabhängig von der Atmung zu bewegen schien. Auch ihre Zitzen sind sehr groß und sie bewegte sich langsam und vorsichtig. Deshalb begannen wir uns zu fragen, ob sie möglicherweise trächtig sein könnte. Obwohl Martin eigentlich ein Wallach sein sollte sprachen viele Zeichen dafür, dass er trotzdem der Vater sein könnte.

Nach einigem herumrätseln zogen wir unseren Pferdetierarzt zu Rate der beim Anblick von Colas Bauch auch Verdacht schöpfte. Esel tragen bis zu 370 Tage und die Trächtigkeit ist erst in der letzten Phase, wenn überhaupt zu erkennen. Deshalb lag nahe das Cola, wenn trächtig, dann kurz vor der Geburt stehen müsste. 


Trotzdem war sich unser Tierarzt unsicher und zog einen Bluttest zu Rate. Dieser ergab dann schließlich das Cola nicht trächtig ist. Einerseits waren wir enttäuscht, über ein putziges Eselfohlen hätten wir uns auch gefreut. Andererseits ist es aber auch gut so weil wir zuerst mehr Erfahrung mit Esel sammeln möchten und wie geplant auch Lucky aus Sieggraben als letztes Mitglied unserer Herde zu uns holen können.

Erweiterung der permanenten Koppel

An die permanente Koppel auf der unsere Pferde und Esel stehen grenzt ein kleines Wäldchen. In ihm hielt der Vorbesitzer der Ranch seine Schweine. Das Wäldchen ist schon etwas verwachsen, bietet aber im Sommer viel Schatten für die Tiere und für die Esel zusätzlich die Möglichkeit dürre Bäume und anderes Gehölz zu knabbern.




Auch weil wir unseren Tieren noch mehr Platz bieten möchten haben wir uns dazu entschlossen die Koppel um den Waldteil zu erweitern. Sie haben jetzt noch mehr Platz um auch mal zu galoppieren und zu spielen bzw. abwechslungsreichen Boden, viele Naturhindernisse und einen sonnigen Hügel auf dem vor allem die Esel gerne liegen.

Zwei Tage haben wir gebraucht um neue Löcher für die Holzsteher zu bohren und diese einzusetzen. Dann mussten Querbalken versetzt und neue Stromseile gespannt werden. Außerdem haben wir Unmengen von Baustahlgitter herausgerissen die für die Umfriedung der Schweinekoppel gedacht waren.

Neuer Teil wird begutachtet

Ilvi und Cola beim Rasten

Es hat sich ausgezahlt. Die Tiere fühlen sich pudelwohl im neuen erweiterten zu Hause. Und jetzt haben wir auch genug Platz um noch einen 4. Esel zu uns zu holen.

Sonntag, 1. April 2012

Zusammenführung Teil II

Heute haben wir den zweiten Versuch gestartet, aus den Eseln und Pferden eine Herde zu machen. Anders als beim Letzen Mal haben wir zuerst n nur Liberty zu den Eseln auf die große Weide gelassen. Er ging auf die drei zu und begann friedlich zu grasen. Keine Aggression oder Unruhe zu merken. Nachdem das so gut geklappt hat, haben wir auch Rokita dazu geholt.  Wiederum alles friedlich. Alle 5 Equiden haben friedlich  nebeneinander gegrast.
Dann haben wir auch gleich noch die letzte Probe gemacht und alle auf die permanente Koppel geholt. Auch dort gab es keine Probleme und weil dort  nur sehr wenig Gras steht hatten sie Zeit einander zu beschnuppern. Das haben vor allem Martin und die Pferde ausgiebig getan. Cola und Ilvi waren noch ein wenig zurückhaltend.

Seitdem stehen sie nun zusammen uns sind eine richtige Herde. Ganz erstaunlich ist auch das Martin am selben Heusack mitfressend darf wie Liberty. Das durfte bisher nicht mehr Rokita. Insgesamt haben wir den Eindruck das es auch den Pferden sehr gut tut das sie jetzt in einer größeren Herde leben. Die Esel zu uns zu holen war wirklich ein Gewinn für uns alle.

Freitag, 30. März 2012

Zusammenführung Teil 1

Wir haben die Esel und Pferde zunächst auf der Koppel und der Weide getrennt, auf Sicht gehalten. Die Tiere waren sehr neugierig aufeinander und haben sich durch den Zaun hinweg schon ausgiebig beschnuppert. So haben wir am Donnerstag gleich einmal einen Versuch gestartet die Esel und die  Pferde zusammen zu lassen. Als Ort haben wir unsere große Wiesenkoppel gewählt, damit alle genug Platz haben um sich auszuweichen.

Die Überraschung war groß als es nicht geklappt hat. Die Pferde haben sich zusammen getan, einen Esel, Martin, separiert und über die ganze Wiese gejagt. Der kleine Kerl hat zwar ausgeschlagen und ist tapfer gelaufen aber gegen zwei Pferde kam er nicht an. So haben wir die 5 schnell wieder voneinander getrennt.

Heu-Ferrari

  Ein absolut geniales Geschenk bekam ich diese Woche von Andis Eltern. Ich laufe täglich mindestens 7 Mal zwischen der Koppel und dem Stall/Haus hin und her. Heu, Wasser und die Tiere müssen nach hinten über das riesige Grasviereck gebracht. Da kommen schon einige Kilometer zusammen.


Unsere Großtiere bekommen das Heu in Heusäcken, die ich bisher mit der Scheibtruhe geführt habe. Da gingen allerdings nur 4 von den 7 Säcken die ich am Tag brauche hinein.


Jetzt ist alles anders. Ich bekomme alle Säcke auf den Anhänger und bin noch dazu viel schneller als zu Fuß. Das Untergestell des stammt vom Mistplatz und wurde von meinen Schwiegereltern abgeschliffen, neu lackiert und instand gesetzt. Darauf kam eine Kunststoffwanne, die den Anhänger besonders leicht und wendig macht. Außerdem kann ich ihn mit dem Schlauch ganz einfach reinigen.
Mein Mann beneidet mich sehr um meinen Heu-Ferrari und bot sich heute früh auch gleich an die Heusäcke statt mir nach hinten auf die Koppel zu bringen.

Mittwoch, 28. März 2012

Der Hasen Klassiker

Als ich am Mittwoch Früh die Hasen aus dem Käfig lassen wollte, fiel mir auf das ein bisschen Blut auf dem Boden war. Außerdem lag außerhalb des Käfigs etwas, das aussah wie ein kleines rohes Stück Fleisch. Bei näherem Hinsehen entpuppte es sich als Hasen Fötus. Somit war klar, eine der vermeintlichen vier Häsinnen war ein Männchen. 

Andi und ich schnappten uns die Kaninchen um sie auf ihre Geschlechtszugehörigkeit zu untersuchen. Normalerweise kann man das bei jungen Kaninchen nicht gut unterscheiden, in diesem Fall war allerdings den Rammler eindeutig identifizieren.

Wieder einmal rief ich in der Tierklinik Mattersburg an und bekam auch gleich am selben Tag einen Termin für die Kastration. Jetzt ist Rudi, so haben wir unser Männchen getauft, kastriert und hat die Operation gut überstanden. Wir müssen ihn aber noch drei Wochen von den Weibchen getrennt halten weil er in diesem Zeitraum immer noch zeugungsfähig ist. So muss er notgedrungen in einem kleineren Käfig ausharren während die Häsinnen um ihn herumhoppeln.

Ich versuche ihn mit viel frischem Löwenzahn zu trösten. Sonst kann ich ihm nicht helfen, da muss er einfach durch.

Montag, 26. März 2012

Die Hasen

Der kleine Garten vor meinem Büro und meiner, hoffentlich zukünftigen Jausenstation, bietet sich ideal für Hasen an. Wir hatten uns schon nach Zwergkaninchen erkundigt, eine Käfig besorgt und wollten noch warten bis es in der Nacht nicht mehr friert. In der Zoohandlung waren uns die Hasen allerdings viel zu teuer und ich wollte eigentlich welche von der Kaninchen-Helpline besorgen.



Der Vorbesitzer unserer Esel hat allerdings in meinem Blog gesehen, dass wir schon einige Tiere haben. Als wir bezüglich der Esel Abholung telefonierten, fragte er mich ob ich nicht noch ein paar Hasen haben wolle. Sei sein absolut zahm und zutraulich. So bekamen wir mit den drei Eseln noch 4 Kaninchen samt Käfig geschenkt.


Unser Gehege ist groß genug für alle vier Hasen und über Nacht kommen sie zum Schutz vor Füchsen und Mardern in den Käfig. Jetzt hoppeln die vier fröhlich vor meinem Büro herum und unsere Hunde sehen aufgeregt zu. Sie werden von einem Zaun ferngehalten und für den Anfang zusätzlich durch ein Stromband oberhalb des Zaunes. Damit lernen sie, dass die Hasen, genauso wie die Hühner zum "Rudel" dazu gehören und nicht auf dumme Gedanken kommen.




Sonntag, 25. März 2012

Cola, Ilvi und Martin, die Esel

Seit meinem letzten Post hat sich recht viel getan, sodass ich jetzt einiges nachtragen muss. Zunächst einmal sind 7 neue Tiere zu uns auf den Hof gekommen. Cola, Ilvi und Martin, drei Esel sowie 4 Hasen. Nachdem wir uns entschlossen haben keine Lamas zu kaufen, sind wir auf die Suche nach Eseln gegangen.

Diese freundlichen Tiere aufzutreiben ist gar nicht so einfach weil es grundsätzlich recht wenige in Österreich gibt und erst recht sind die Züchter selten. Ein Bekannter aus dem Nachbarort hat zwar drei Esel von denen er einen hergeben möchte, jedoch wollte ich einen Esel nicht alleine stehen lassen. Nach einigen Recherchen im Internet wurde ich aber in Salzburg fündig. Da wurden eine "Familie" verkauft. Cola, eine schwarze Eselin, Ilvi, ihr 14 Monate altes Stutfohlen und Martin, ein Wallach. Bisher haben wir alle unsere Tiere nach Gefühl gekauft und sind damit immer gut gefahren. So haben wir es auch jetzt gemacht. Die drei Esel haben zwar keine Papiere (ist bei Esel keine Seltenheit), dennoch hatte ich ein gutes Gefühl.

So fuhren Andi und ich am Sonntag mit dem Hänger, 5 Stunden nach Mittersill (Salzburg) um die Drei zu uns zu holen. Der Besitzer empfing uns mit drei süßen, zutraulichen Eseln und einem sensationellen Mittagessen, das uns nach der langen Fahrt gut geschmeckt hat. Auch das Verladen ging recht rasch, die Drei standen bald im Hänger und futterten Müsli und Äpfel. Dann gings 5 Stunden wieder retour nach Weppersdorf. Die Fahrt verlief ganz ruhig aber wir waren trotzdem froh endlich zu Hause zu sein.

Unsere Esel

Ilvi, Martin und Cola waren absout brav, ließen sich in die Box führen wo sich Martin gleich mal in der frischen Sägespäne wuzelte und die beiden "Mädels" am Heu knabberten. Auch als unsere Nachbarn mit ihrer kleinen Tochter kamen verhielten sich die Eselchen schon so als ob sie immer bei uns gewesen wären und ließen sich streicheln.

Zunächst stehen Pferde und Esel auf der Koppel und auf der Weide noch getrennt aber in Sicht und Schnuppernähe. So können sie sich erst einmal kennen lernen bevor wir die 5 dann zusammen lassen. Erste Kontakte gab es schon und ich bin gespannt auf die Zusammenführung der Herden.

Freitag, 16. März 2012

Keine Lamas

Nach sehr sorgfältiger Überlegung haben Andi und ich uns entschlossen unser Lama Projekt bis auf weiteres zu stoppen. Das bedeutet das Gloria und Belinda nicht zu uns auf Hof Sonnenweide kommen werden. Für den Entschluss gibt es verschiedene Gründe, einige sind sachlich, die ausschlaggebenden sind jedoch emotional.

Uns ist aufgefallen das  Lamas, v.a. in einer größeren Herde gehalten, nicht besonders zutraulich sind und wenig Bindung zu ihrem Bezugsmenschen entwickeln. Sie dulden Berührungen und das Streicheln , genießen es aber nicht. Im Grunde genommen sind es scheue und zurückhaltende Tiere. Wahrscheinlich dadurch bedingt haben sowohl Andi und ich keine große Leidenschaft für die Lamas entwickelt. Wir finden die Tiere  nach wie vor sehr interessant, unglaublich lieb anzusehen und faszinierend. Trotzdem ist es nicht so wie mein Gefühl zu Pferden. 

Daraus ergeben sich dann die sachlichen Argumente:
  • Hoher Preis der Tiere
  • Unglaublich umständlicher Umgang unserer Behörde im Bezug auf die Zweckumwidmung der Weide auf der wir die Lamas halten wollten
  • Keine idealen Streicheltiere für Kinder bzw. Besucher unserer Menagerie...

Die Eindrücke von den Lamas sind natürlich absolut subjektiv und ich kann jede andere Meinung zu zu den Tieren verstehen. Für Andi und mich ist es jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht das Richtige.

Natürlich haben wir schon einen neuen Plan an dem wir gerade mit großer Freude arbeiten. Näheres erfahrt ihr in Kürze.....

Donnerstag, 15. März 2012

Henry und seine 10 Hennen

Eigentlich wollte ich ja gar keine Hühner haben. In Weinzierl, wo Liberty eingestellt war, liefen überall die Hendeln herum und haben alles vollgekackt. Das hat mich zunächst sehr abgeschreckt. Unsere Nachbarn und Freunde haben mich aber überzeugt, es mit ein paar Legehennen zu versuchen. Zunächst einmal ist schon ein fix- und fertiger Stall vorhanden. Der Auslauf für die Hühner ist riesig, geht über den Misthaufen und ist auch relativ gut eingezäunt. Schlussendlich hat mir Hermann, unser Nachbar mit über 50 Hühnern und auch sonst noch sehr viel Federvieh, versichert das man bei der Haltung von Hühnern eigentlich nichts falsch machen kann.

Knapp eine Woche später waren 10 Legehennen bestellt und den Zwerghahn bekamen wir dazu geschenkt. Am Dienstag lieferte Hermann 10 Hennen bei uns ab die wir uns aus einer Menge von ca. 55 Legehennen aussuchen durften.

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Von meiner anfänglichen Skepsis gegen Hühner ist nun überhaupt nichts mehr vorhanden. Ich freue mich total darüber das die 11 gefiederten Tiere nun unsere Menagerie bereichern.... und als sie gestern das erste Ei ins Nest legten war ich so stolz auf die Henne als hätte ich das Ei selbst gelegt.

Das "kikeriki" des Hahns, den wir Henry, nach Heinrich dem VIII (Englisher König mit 6 Ehefrauen) genannt haben, verstärkt das Gefühl hier am Hof Sonnenweide zu Hause zu sein. Es begleitet mich den ganzen Tag wenn ich draußen bin und ich finde es großartig.

Montag, 5. März 2012

Gloria und Belinda

Bis gestern haben wir von unseren Lama Stuten, die im Mai zu uns ins Burgenland kommen werden, nur Fotos gesehen. Nachdem wir unser Treffen drei Mal verschieben mussten haben wir es diesen Sonntag entdlich geschafft nach Steyregg zu Willi Krennmayer zu fahren um die beiden "Mädels" persönlich kennen zu lernen.

Belinda (links) und Gloria (rechts)
Im April werden Andi und ich bei Erwin Stadler einen Kurs für Lama Halter machen und dannach, im Mai sollen Belinda und Gloria zu uns auf den Hof-Sonnenweide kommen. Für den Anfang haben wir uns dazu entschlossen zwei Stuten zu nehmen. Wir wollen uns ein Jahr Zeit lassen um die Tiere und ihre Gewohnheiten kennen zu lernen, dannach ist geplant Gloria und Belinda decken zu lassen oder gleich einen Hengst zur Herde zu nehmen.
Gloria
Mittelfristig ist geplant Lamas zu züchten und Lama-Wanderungen anzubieten. Die Wollverarbeitung wird ebenfalls ein kleiner Nebenerwerb. Die Produkte verkaufen sich v.a. auf Weihnachtsmärkten sehr gut.

Belinda
Die beiden Stuten haben uns auch in Natura sehr gut gefallen, ebenfalls die Haltungsbedinungen und der Züchter. Das sind für uns die wichtigsten Kriterien beim Tierkauf im Allgemeinen, mit denen wir bisher immer Glück hatten. Wir freuen uns schon sehr auf Gloria und Belinda!

Donnerstag, 1. März 2012

Ansuchen um Betriebsanlagengenehmigung

Als Andi und ich einen Hof für uns gesucht haben war eines der Suchkriterien, das das Gebäude die Möglichkeit bieten soll, eine kleine Jausenstation zu betreiben. Obwohl ich schon lange nicht mehr im Gastgewerbe arbeitet, zieht es mich in den letzten Jahren wieder dahin.

Hof Sonnenweide liegt nun direkt am Radweg R 50, zwischen Tschurndorf und Weppersdorf. Deshalb bietet sich eine Jausenstation für durstige Radfahrer und Spaziergänger geradezu an. Ich möchte die Jausenstation in Form eines Selbstbedingungs-Buffets führen, ohne Mitarbeiter und mit nur wenig Sitzplätzen für eine kurze Rast. Deshalb ist ein "freies Gastgewerbe" das man unter bestimmten Voraussetzungen ohne "große Konzession" betreiben kann, ideal für unser Vorhaben.

Am Dienstag war ich schon auf der Bezirkshauptmannschaft und habe mir bei der zuständigen Behörde eine Checkliste abgeholt in der steht was man für die Betriebsanlagengenehmigung alles braucht. Auf den ersten Blick wirkte die zweiseitige Checkliste sehr entmutigend, bei näherem Hinsehen wars aber nicht so schlimm.

Bereits heute habe ich alle Unterlagen beisammen, einen 5seitigen technischen Bericht geschrieben und sämtliche Pläne kopiert. In 5facher Ausfertigung kann ich nun alles bei der BH einreichen. Das wede ich morgen erledigen und dann hoffen das ich nichts vergessen habe. Bin schon sehr gespannt, ob es weiterhin so rasch geht mit der Genehmigung wie ich mir das wünsche. Drückt mir die Daumen!

Montag, 27. Februar 2012

Lamas in Forchtenstein

Ab Mitte Mai sollen zwei Lamas zu uns auf den Hof kommen. Über meine Tätigkeit als Tiersitterin habe ich sehr gute Kontakte zu Züchtern und Haltern bekommen und mich bereits umfassend über die Haltung der Tiere informiert.


Junghenst mit drei Stuten


                                                                                               


An diesem Wochenende waren wir ganz in der Nähe, in Forchtenstein bei einem Lamahalter zu Besuch, der ebenfalls schon seit 10 Jahren Lamas besitzt und in kleinem Rahmen auch züchtet.


7 Lamas leben in Forchtenstein, 5 Stuten, ein italienischer Deckhengst, Amerigo (rechts) und ein zweijähriger Junghengst aus eigener Zucht (links). Dieser ist derzeit noch mit den Stuten auf einer Koppel, wird aber wahrscheinlich verkauft. Der hübsche junge Hengst Andi und mir sehr gut gefallen, wir werden aber vorerst mit zwei Stuten beginnen und erst wenn wir mehr Erfahrung mit den Tieren haben einen Hengst dazu nehmen.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Fasching im Burgenland

Bis dato ist der Fasching an Andi und mir eher spurlos vorüber gegangen.
Etwas anders sieht es in unserer neuen Heimat aus. Gefeiert wird vom Faschingssamstag bis Dienstag, organisiert von der Burschenschaft Tschurndorf (bei der auch die Mädels sehr aktiv mitwirken).


Den Ball und das Gschnas haben wir ausgelassen, sonst waren wir aber überall dabei und zusätzlich auf zwei Veranstaltungen die nicht auf dem Aushang stehen: Absammeln und großes Essen am Rosenmontag und Heringsschmaus am Mittwoch.

Am Besten hat mir der Rosenmontagsbrauch gefallen: Von der Früh weg gehen die Tschurndorfer Burschen und Mädels von Haus zu Haus „Absammeln“. Es geht darum Lebensmittel zu bekommen die dann zum Gasthaus Horvath gebracht und dort verkocht werden. Am Abend gibt es dann für alle ein gratis Essen, zusammengestellt aus den gesammelten Lebensmittel.

Bereits um 8.00 Uhr war eine Gruppe bei uns, holte sich Selchroller, Sauerkraut und Erdäpfel für den Schmaus am Abend sowie Spritzer, Bier und Schnaps als Stärkung für den weiteren Weg. Ich war schwer beeindruckt.

Den Abend fanden Andi und ich großartig, sowohl das Essen als auch das Feiern danach. Ich glaube ich habe das beste Sauerkraut meines Lebens an diesem Rosenmontag gegessen (und das reichlich).


Das Gschnas am Dienstag haben wir dann ausgelassen, am Mittwoch gab’s im selben Gasthaus noch einen wunderbaren Heringsschmaus mit vielen hochwertigen Fischen die noch dazu exzellent zubereitet waren. Wir haben in Österreich selten so gut gekochten Fisch gegessen!

Für nächstes Jahr hat sich Andi bereits vorgenommen, die Tage um das Faschingsende frei von Arbeit zu halten damit wir überall tüchtig mitfeiern können.

Samstag, 18. Februar 2012

Mäuse

Vor einigen Tagen hörten wir beim Fernsehen am Abend sehr laut und deutlich scharrende Geräusche aus der  Zwischendecke über uns. Schon bei unserem Einzug haben wir in ein paar Ecken und Schlupfwinkeln leere Nussschalen gefunden, deshalb war sehr rasch klar,  dass es sich um Mäuse oder sonstige Nager handeln muss. Unsere beiden Hauskatzen zeigten sich völlig unbeeindruckt und rührten keine Ohrenspitze in Richtung Plafond. Kurz überlegten wir sie in die Zwischendecke zu lassen, versprachen uns aber davon wenig Erfolg.
Uns so schritt Andi zur Tat, kaufte Lebendfallen und bestückte sie mit „Prinzenrolle“ da er gelesen hatte, das Mäuse am liebsten Schokolade mögen.
Gleich am nächsten Tag fing er die erste Maus. Sie war so voll gefressen von dem Keks dass sie sich in der Falle kaum mehr bewegen konnte.  Andi führte sie mit dem Auto in die Pampa wo er sie dann aussetzte. Dann geschah einige Tage nichts bzw. waren die Fallen leergefressen aber die Mäuse waren entkommen.  Die Nage- und Scharrgeräusche am Abend waren noch deutlich zu hören.
Letzten Freitag wars aber dann wieder soweit und in der Falle saß eine süße, dicke Maus.  Die Viecherl sehen wirklich herzig aus mit ihren riesigen schwarzen Knopfaugen. Auch diese Maus wurde ausgesetzt und kommt hoffentlich nicht mehr zurück. Vorerst herrscht Ruhe in unserer Zwischendecke.

Freitag, 17. Februar 2012

Ballspiele

Liberty, der Haflinger, ist schon seit langem ein Ballspielprofi und hat Spaß daran den Ball vor sich her zu kicken und zu rollen. Nun wurde es auch Zeit das Rokita lernt mit dem Ball umzugehen.  Gestern Nachmittag haben wir die ersten Versuche gemacht und Rokita hat sich sehr gut angestellt.

Angst vor dem Ball hatte sie kaum, nun geht es nur noch darum ihr das Kicken beizubringen. Dazu ist es wichtig jede Ballberührung mit den Vorderbeinen überschwänglich zu loben damit sie begreift was man von ihr will. Da sie ja ein kluges Pferdchen ist, hat das auch nicht lange gedauert.

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Nächstes Mal werden wir dann schon vom Sattel aus üben, mal sehen wie das funktioniert. Mit Liberty habe ich schon, als ich noch Einstellerin in Oberkirchbach war, im Team mit einer Freundin und deren Haflingerstute Daisy gespielt. Macht riesigen Spaß, auch den Pferden.

Montag, 13. Februar 2012

Dritte Katze sterilisiert

Zuerst einmal die gute Nachricht, Mama Katze ist nach 3 Tagen Abwesenheit wieder aufgetaucht. Keine Ahnung wo sie sich versteckt hatte, plötzlich war sie gesund und munter wieder da. Während ihrer Abwesenheit hat sich eine kleine graue Katze zu Maxi gekuschelt. Wir vermuten das sie ein Geschwisterchen des kleine Katers ist. Sie ließ sich auf einmal streicheln und saß mit Maxi zusammen vor unsere Küchentüre wenn es Zeit fürs Fressen war. Es ließ sich nun nicht mehr ignorieren das sie auch in unserem Stall lebt.
noch ganz verschreckt nach der OP

Wieder mal machte ich einen Termin in der Tierambulanz in Mattersburg aus und brachte die kleine Katze hin. Wieder ein Weibchen, was die Sache leider doppelt so teuer macht wie bei einem Kater. Lässt sich aber nicht ändern und vom Land gibt es keinen Zuschuss. Wir werden es auf der Gemeinde probieren, vielleicht zahlen uns die was dazu. Die Kleine hat die Operation auch gut überstanden, war bis Sonntag in unserem „Katzenkrankenzimmer“ und wurde in der Früh entlassen.

Heute habe ich wieder den großen roten Kater gesehen der auf unserer Böschung herumspaziert. Hoffe er verschwindet wieder. Wichtig waren jetzt aber mal die weiblichen Katzen damit wir nicht massenhaft junge Katzerl bekommen.

Montag, 6. Februar 2012

Mama Katze ist verschwunden

Nach der Kastration war Mama Katze mit ihrem Söhnchen in unserem Wirtschaftsraum untergebracht. Mein Plan war die beiden während der Kältewelle in jedem Fall in diesem Raum zu belassen. Diesen Plan hatte ich aber ohne die geschickte Mama Katze gemacht, die schon aus der Katzenfalle zweimal abgehauen ist.

Am Sonntag um ca. 7.00 Uhr Früh brachte ich den beiden Katzen ihr "Frühstück" sowie einen neu gefüllte Wärmeflasche. Beiden ging es gut, Maxi fühlte sich in dem Raum sichtlich wohl, seine Mama saß etwas geduckt und verschreckt in der Ecke. Als ich um ca. 10.00 Uhr wieder nach den beiden Katzen sehen wollte stand die Türe offen.

Klein Maxi war im Stall auf seinem üblichen Platz auf einem Heuballen, Mama Katze ward nicht gesehen und bis heute haben wir sie nicht gefunden. Wir hoffen sehr das Mama Katze sich nur irgendwo verkrochen hat und nicht gestorben ist bei der Kälte. Dafür ist jetzt offenbar ein unkastriertes getigertes Schwesterchen von Maxi aufgetaucht und weicht nicht mehr von seiner Seite.

Schön langsam wird das Kastrieren der Katzen die bei uns so am Hof herumkrebsen etwas teuer. Muss mich mal erkundigen ob man da von der BH einen Zuschuss bekommt. Einen roten riesigen Kater hab ich nämlich auch schon einige Male gesehen und beim Markieren beobachtet. Also auch noch nicht kastriert. Für Maxi und seine Mama hab ich inkl. Entwurmen und Entflohen € 155,- bezahlt und das ist schon der vergünstigte Tarif gewesen.

Samstag, 4. Februar 2012

Unsere Pferde bei der Kälte

Eigentlich sind unsere Pferde  sehr robust und kommen bei jedem Wetter hinaus auf ihre Winterkoppel wo die Heusäcke hängen und sie sich bei Regen auch gut unter den Bäumen schützen können.

Als es nun täglich kälter wurde standen sie schon recht früh am Nachmittag vor dem Tor und wollten zurück in die Box. Diesen Gefallen haben wir ihnen gerne getan zumal die Körperwärme der beiden Pferde auch merklich die Temperatur in unserem Stall nach oben treibt. Bei uns läuft nämlich die Hauptwasserleitung durch den Stall und wir müssen zusehen, das sie nicht einfriert.  Vor dem nächsten Winter werden wir sie gut isolieren, damit wir nicht so wie jetzt auch den Stall mitheizen müssen.
Heute, als es -11 Grad hatte und zusätzlich der Wind sehr stark ging brachte ich die Pferde raus, sie wollten aber überhaupt nicht auf der Koppel bleiben. Liberty wieherte mir nach als ich ging und so mistete ich nur schnell die Boxen aus und brachte die Beiden wieder rein in den Stall.  Leider hatte ich nur eine warme wetterfeste Decke von Liberty, für Rokita hatte ich noch keine besorgt, was ich aber heute prompt nachholte.
Mit den Decken ließen wir sie am Nachmittag nochmals für 2 Stunden auf die große Weide, damit sie sich wenigstens ein bisschen bewegen. Die beiden sehen aus als hätten sie einen Pyjama an aber es geht ihnen mit den Decken sichtlich besser als ohne. Sie begannen sofort zu grasen.  Nach den 2 Stunden standen sie aber schon wieder beim Eingang und wir haben sie in die Box gebracht. Hoffentlich wird’s bald wieder ein bisserl wärmer.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Kastration Stallkatzen Teil I

Heute war der große Tag für unsere Stallkatzen, Maxi und seine Mama. Ich hatte einen Termin beim Tierarzt in Mattersburg vereinbart um die beiden kastrieren zu lassen. Seit wir einzogen habe ich versucht das Vertrauen der beiden Katzen zu gewinnen und hab sie beim Füttern immer gestreichtelt um sie dann leichter einfangen zu können.

Maxi, der kleine schwarze Kater, kam zum Frühstück, ließ sich ohne weiteres hochheben und in die Transportbox stecken. Dann kam die Mama Katze, die weit scheuer ist als der kleine Kerl. Natürlich wich sie mir aus als ich sie streicheln wollte. Ich versuchte es mit Schinken, kam mit der Hand in ihre Nähe und packte schnell zu… Mama Katze entwischte und von da an hatte ich natürlich keine Chance mehr sie zu fangen.

Nachdem ich mir mehrere Minuten den Allerwertesten abgefroren hatte beim Versuch auch Mama Katze zu fangen gab ich auf und wollte nur mit Maxi in die Tierambulanz fahren. Ich startete das Auto, fuhr 5 Meter, dann starb er wegen der Kälte ab und war nicht mehr zu starten. Schnell Maxi umladen in Andis Auto und dann waren wir auch schon unterwegs.

Maxi im Körberl im Aufwachraum

Die Kastration von Maxi ging sehr schnell, er ist jetzt für 2 Tage in unserem Wirtschaftsraum wo ich ihm ein Körbchen hergerichtet habe, gleich bei der Heizung. Die Tierärzte borgten mir ein Katzenfalle, mit der ich hoffe Mama Katze morgen zu fangen. Sie ist jetzt schon mal aufgestellt , mit dem besten Futter bestückt aber noch nicht aktiviert. Das werden wir morgen früh versuchen. Bin schon gespannt ob es klappt.

Dienstag, 31. Januar 2012

Nachfolgerinnen für Tierservice-Mobil

Als im September klar war das wir nach Weppersdorf übersiedeln werden, begann ich sofort mit der Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolgeteam für Tierservice-Mobil. Ich inserierte auf meiner Homepage, dem Blog in Personalsuchbörsen und über diverse Jobplattformen.
Es gab einige Kandidatinnen die mir als Nachfolgerin sehr gut gefallen hätten, schlussendlich entschieden sich aber alle gegen die Selbständigkeit aus verschiedensten Gründen.

Nun, als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet habe, meldete sich letzte Woche Marion Gold aus Klosterneuburg und bekundete ihr Interesse zusammen mit einer Freundin mein Unternehmen weiterzuführen.  Wir vereinbarten sehr rasch einen Termin für ein Kennen lernen und innerhalb kürzester Zeit war klar das die Beiden die idealen neuen Tierbetreuerinnen sind.

Nicht nur das die Sympathie gepasst hat, die beiden hatten sich auch schon genau überlegt wie sie an die Sache herangehen werden.   Seit gestern sind Marion Gold und Eva Wieninger nun die neuen Besitzerinnen der Homepage www.tierservice-mobil.at.

Überraschend und sehr erfreulich für mich war die Reaktion meiner ehemaligen Kunden. Mit so viel positiver Resonanz auf die Nachfolgerinnen habe ich nicht gerechntet.  Seit zwei Tagen leite ich eifrig, auf Kundenwunsch die Daten weiter.  Marion und Eva haben jetzt innerhalb eines Tages schon die ersten Buchungen und Termine um sich vorzustellen.

Ich freue mich sehr über die beiden Nachfolgerinnen und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und soviel Freude am Job wie ich es hatte.

Sonntag, 29. Januar 2012

Einweihungsfest


Am Samstag fand bei großer Kälte und Sonnenschein unser Einweihungfest statt. Eigentlich hatten wir das schon vor Weihnachten geplant, aber das war komplett unrealistisch. Umso mehr haben wir uns jetzt über die vielen lieben Gäste gefreut.

Cirka 71 Leute sind gekommen, Familie, Freunde und Nachbarn bunt gemischt. Es war wunderschön zu sehen wie sich alle mit uns über unser schönes neues Zu hause gefreut haben.

Andi und ich waren am Beginn etwas überfordert weil fast alle Gäste innerhalb einer Stunde eintrafen. Wir hatten viel zu wenig Glühwein und Kinderpunsch vorbereitet der wegen der Kälte natürlich besonders gut ankam. Andi hat ca. 4 Mal heiße Getränke nachgebraut während ich die Haus- und Stallführungen gemacht habe. Leider konnte ich deshalb auch überhaupt keine Fotos machen.

Am nächsten Tag erst kamen wir dazu uns die vielen Geschenke anzusehen die wir zum Einstand bekamen. Wir haben uns riesig darüber gefreut und die meisten Sachen schon in unseren Haushalt integriert.

Freu mich schon auf die nächsten Feste, spätestens im Frühling und im Sommer gibts dann eine riesige Grillerei!



Mittwoch, 25. Januar 2012

Schnapsbrennerseminar

Am Montag und Dienstag dieser Woche habe ich in Kukmirn, in der Brennerei Lagler ein Schnappsbrennerseminar über die Landwirtschaftskammer besucht. Das 2tägige Seminar war mit 60 Euro unglaublich günstig und ich war schon sehr gespannt darauf, was für einen so günstigen Preis geboten wird.


Meine Überraschung war sehr groß. Tibor Vertes, der Seminarleiter war ein Freund und „Schüler“ von Kurt Lagler und betreibt seit 10 Jahren eine der erfolgreichsten und besten Brennerein in Ungarn. (www.agardi.hu). Der Mann hatte wirklich Ahnung und obwohl über 20 Teilnehmer im Raum waren, teilweise schon erfahrene Schnapsbrenner und teilweise, so wie ich, absolute Neulinge war für jeden etwas dabei.



Zum Programm gehörte auch eine Führung durch die Brennerei Lagler wo drei Kessel parallel brennen.

Neben der fachlichen Bereicherung war es auch sehr nett viele neue Menschen kennen zu lernen die auch gerne bereit waren meine neugierigen Fragen übers Schnapsbrennen zu beantworten. Ich weiß nicht ob ich in der nächsten Saison bereits beginnen kann meinen eigenen Edelbrand zu destillieren, aber in jeden Fall werde ich zu einigen der Teilnehmer fahren um einmal beim Brennen dabei zu sein


Sehr interessant war auch die Verkostung von ca. 28 verschiedenen Destillaten. Es führte mir sehr vor Augen wie schwierig es ist professionell zu verkosten. Ich lag mit meinen Bewertungen sehr häufig vollkommen daneben.  Die Geschmack- und Geruchsnerven  zu sensibilisieren erfordert sehr sehr viel Übung. Ich werde mich in jedem Fall in dieser Richtung auch weiterbilden.  Eine weibliche, bekannte Schnapsbrennerin gibt es meines Wissens ohnehin noch nicht in Österreich, da könnte sich wieder einmal eine Marktlücke auftun.

Freitag, 20. Januar 2012

Gatschbekämpfung

Wie fast alle Pferdebesitzer kämpfen auch wir mit dem Gatsch. Auf unserer Winterkoppel steht vor allem im Eingangsbereich das Wasser und wenn die Pferd drübertrampeln entstehen sumpfartige Verhältnisse.


Grober Rindenmulch eignet sich grundsätzlich sehr gut zum Drüberstreuen, beim nächsten Baumarkt hatten sie allerdings nur sehr feines Material,  das überdies in der Menge wie von uns gebraucht, viel zu teuer war.  Es gibt jedoch in Tuschurndorf ein kleines Sägewerk von dem ich auch die Späne als Einstreu für unsere Boxen bekomme. Dort fragten wir nach Rinde und vollkommen unkompliziert meinte Markus, der Besitzer, das wir haben könnten was wir finden, er brauche es sowieso nicht.

Die grobe Rinde war genau das Material das wir benötigten und so rückten wir mit dem Pferdehänger an um ihn vollzuschaufeln. Ein Nachbar, der uns beim Ausbringen der Rinde zusah, schenkte uns am Abend noch eine Traktorschaufel voll Sägemehl das wir zusätzlich als Saugmaterial drüberstreuten.
Jetzt ist zumindest der Eingangsbereich wieder begehbar, ohne das uns die Gummistiefel von den Füßen gezogen werden.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Training

Gleich nach der Fertigstellung unseres Reitplatzes kontaktierte Andi Tina, eine Trainerin für ihn und Rokita. Tina kennt Rokita schon seit 2 Jahren und hat bereits mit ihr und ihrem Vorbesitzer gearbeitet.


Praktischer Weise wohnt sie auch gleich in einem Nachbarort und kann so recht flexibel zu uns kommen. Ihr Trainingsstil ist eine Mischung aus Mounty Roberts,  Parelli und NHT und somit steht die Bodenarbeit als Basis für alles Weitere an erster Stelle. Rokita kann schon sehr viel und ist gut erzogen. 

Knuddeln nach dem Training

Liberty und ich werden vorerst einmal ohne TrainerIn arbeiten. Seit ich Liberty habe, nahmen wir einmal pro Woche Unterricht und nun möchte ich in meine eigene Kompetenz kommen und mal schaun wie weit ich komme.

Montag, 9. Januar 2012

Reitplatzbau

Wir haben auf unserem Grund ein riesiges, ebenes Grasviereck das vom Vorbesitzer hauptsächlich fürs Gespannfahren verwendet wurde. Leider kann man das Viereck derzeit nicht nützen, weil ich natürlich noch sehr heikel bin und Angst vor jedem tieferen Huftritt habe. Es gibt jedoch noch einen zweiten Platz wo früher Sand aufgeschüttet war, der aber mittlerweile von Gras überwachsen ist. Derzeit nutzen wir den Bereich als Paddock. Mein Wunsch war es aber schon den Platz wieder als Reitplatz zu aktivieren und so fragten wir einen Nachbarn, der ein Transportunternehmen hat, wie aufwändig denn der "Umbau" wäre.

"Nicht sehr aufwendig", versicherte uns Hans, "einfach mit dem Bagger abziehen, einebnen, verdichten, Sand drauf....in einem Tag ist das fertig". Schon zwei Tage später begannen wir mit dem Projekt. Ich freute mich wie ein Schneekönig. Ein eigener Reitplatz ist ja wirklich das höchste der Gefühle. Riesiges Schwein hatten wir mit dem Wetter, hätte es geschneit oder stark geregnet, hätten wir erst im Frühling beginnen können.

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Eigentlich wollte ich als Belag eine 50/50 Mischung aus Sand und Hackschnitzel. Als wir aber  erfuhren, das Hackschnitzel teurer sind als Sand entschlossen wir uns kurzfristig nur Sand zu verwenden und eventuell im Sommer, wenn die Preise günstiger sind, die Hackschnitzel aufzuschütten.


Hans uns sein Sohn haben es tatsächlich geschafft von 7.00 Uhr früh bis um 15.00 Uhr unseren Platz fertig zu machen. Wir sind natürlich auch gleich drauf geritten obwohl das nicht so ideal war weil der Sand sich noch verdichten sollte. Na ja, am nächsten Tag fuhr Andi mit dem Rüttler drüber und jetzt ist es echt super.