Montag, 30. Juli 2012

Esel- und Pferdestreicheln jeden Sonntag!

Viele unserer Gäste möchten gerne einmal die Esel und/oder die Pferde streicheln und von der Nähe sehen. Wenn Zeit ist erfülle ich diesen Wunsch sehr gerne und gehe mit den Besuchern in die Esel und Pferdekoppel. Wenn jedoch gerade viele Gäste in der Jausenstation sind, kann ich nicht mit zu den Tieren gehen. Deshalb haben wir uns folgendes überlegt:

Jeden Sonntag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr habt Ihr die Gelegenheit unsere 4 Esel (Cola, Ilvi, Martin und Lucky) und die beiden Pferde (Liberty und Rokita) besser kennen zu lernen.

In kleineren Gruppen gehen wir zu den Tieren auf die Koppel. Dort könnt ihr sie hautnahe beobachten und streicheln. Nebenbei erzähle ich Euch ein bisschen etwas über die Herkunft der Esel, ihren Charakter und den Unterschied zu Pferden.

Ganz wichtig ist, dass ihr feste Schuhe, wie zum Beispiel Turnschuhe, anzieht. Mit Sandalen oder sonstigen offenen Schuhen könnt ihr die Tiere nur außerhalb der Absperrung besuchen.



Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns sehr darauf Euch unsere Tiere vorzustellen!



Sonntag, 22. Juli 2012

Cola gehts wieder besser

Seit Cola, zusammen mit Ilvi und Martin, im März zu uns gekommen ist, war sie nicht ganz gesund. Sie war immer etwas langsamer unterwegs als die anderen und sonderte sich auch häufig von der übrigen Herde ab. Außerdem war ihr Bauch so riesig das wir vermuteten sie sei trächtig. Nach einer Blutuntersuchung stellte sich jedoch heraus das sie es nicht war.

Der Bauch ist dann zwar weggegangen, allerdings wurde Cola allgemein immer matter und atmete schwer. Bewegung vermied sie wo es nur ging und sie wurde auch immer dünner. Gestern haben wir dann einen zweiten Tierarzt zu Rate gezogen. 

Nach der Untersuchung vermutete er zunächst einmal das Cola wesentlich älter ist als 9 Jahre. Bei Eseln ist es allerdings anhand der Zähne nicht so leicht feststellbar. Außerdem hat sie ein massives Problem mit der Lunge und beinahe asthmatische Anfälle wenn sie sich zu schnell bewegt oder erschrickt. Die Therapie ist nun, das sie eine Art "Dopingmittel" bekommt das ihre Lungen reinigt. 2 Mal täglich einen Löffel über mindestens ein Monat.


Das Ergebnis ist nach 24 Stunden bereits phänomenal. Gestern Mittag war der Tierarzt bei uns, heute ist unsere Cola wie ausgewechselt. Sie streift mit den anderen über die Weide, futtert die ganze Zeit sowohl Heu als auch Gras und wirkt insgesamt wieder viel fitter.

Da Cola aufgrund ihrer ruhigen und lieben Art der Liebling der meisten Kinder ist, werden sie sich sicher freuen, das es unserer Mama-Eselin wieder gut geht.



Donnerstag, 19. Juli 2012

Kurzmeldung - Wir sind "OP"

Heute wurden nun endlich unsere Autos umgemeldet. Bisher hatte unsere Firma, Andreas Nussbaumer Training & Development, ihren Sitz noch in Klosterneuburg. Nun haben wir auch unseren Firmensitz nach Weppersdorf verlegt und unsere Autos haben somit ein einheimisches Kennzeichen bekommen.

Wir sind sehr stolz darauf und freuen uns jetzt wieder richtige Burgenländer zu sein!

Donnerstag, 12. Juli 2012

Chiropraktiker für Rokita

In den letzten Wochen hat Rokita öfter Schwierigkeiten gemacht, wenn ich ihr die Hufe an den Hinterbeinen auskratzen wollte. Im Mai hat sie einmal stark am Hinterbein gelahmt, das war aber innerhalb von ein paar Tagen komplett ausgeheilt. Trotzdem begann sie zuerst nur vereinzelt, dann öfter, das Hinterbein nicht herzugeben.
Rokita wich aus oder entzog mir das Bein wieder wenn ich es schon in der Hand hatte. Ich holte den Tierarzt, der aber keine Verletzung feststellen konnte. Sie gab das Bein an jeder Stelle unseres Hofes brav her, außer am Putzplatz. Deshalb vermutete ich das sie sich dort irgendwann einmal geschreckt hat und seitdem herumzickt.

Erst beim letzen Hufschied Termin wurde dann klar das doch irgendwas nicht stimmt. Rokita wollte ihre Hinterbeine nicht zum Ausschneiden hergeben obwohl sie die Prozedur eigentlich gut kennt und es ihr auch keine Schmerzen bereiten sollte. Auf Anraten unseres Hufschmiedes, Ewald Gruber, machte ich deshalb einen Termin mit Andy Petric, einem Chiropraktiker, aus. Er war gestern bei uns um Rokita zu behandeln.

Ich habe ähnliche Behandlungen ja schon ein paar Mal bei Liberty gesehen. Trotzdem war ich wieder fasziniert von der positiven Reaktion von Rokita auf die verschiedenen Griffe. Es tat ihr sichtlich gut und sie war absolut entspannt. In den nächsten beiden Tagen wird sie nicht geritten, am Samstag kann ich wieder mit ihr arbeiten. Bin schon sehr gespannt wie sie sich verhält.

Meerchenland

Leider ist der Versuch unsere Hasen und Meerschweinchen aneinander zu gewöhnen und im selben Gehege zu halten, vorerst gescheitert. Die Meerchens wohnten zuerst in einem eigenen Käfig, danach haben wir den Käfig weggenommen und nur mehr das Holzhäuschen ins Hasengehege gestellt. Aus diesem Häuschen kamen die Meerschweinchen aber kaum heraus. Wenn dann doch eines der kleinen Tiere die Nase aus dem Haus streckte, dann wurde es sofort von einem Hasen wieder hineingejagt. Nur in der Nacht, wenn wir die Kaninchen in die Käfige sperrten, hatten die Meerschweinchen ihre Ruhe.

Nach ca. 2 Wochen haben wir aufgegeben und ein Freigehege für Nager in der Tierhandlung gekauft. Damit haben wir  im Hasengehege ein eigenes Meerchenland gebaut. Das Holzhäuschen steht  auf Stelzen, sodass die Meerchens auf 2 Etagen wohnen können. Die Kleinen fühlen sich in dem neuen Auslauf sehr wohl und wenn sie sich unbeobachtet fühlen laufen sie auch schon herum. Die Hasen finden die Sache auch sehr spannend und hoppeln immer wieder neugierig um das Gehege.

Samstag, 30. Juni 2012

Erster Hufschmiedtermin für die Esel

Gestern war es endlich soweit, die Esel hatten zusammen mit den Pferden ihren ersten Hufschmiedtermin. Martin und Lucky waren überfällig, vor allem die Zehen waren schon viel zu lange und abgesplittert. Wir konnten jedoch keinen früheren Termin ausmachen, weil gerade die Burschen sich an den Beinen nicht einmal berühren ließen.Ich habe in den letzten Wochen sehr intensiv mit ihnen trainiert um für den Schmied bereit zu sein. Der Hufabszess von Martin und die damit verbundenen Schmerzen waren jetzt auch nicht gerade hilfreich. Cola und Ilvi haben kein Problem damit sich die Beine aufheben und die Hufe auskratzen zu lassen.

Liberty, der Routinier, ließ sich wie immer brav beschlagen und zuckte auch kaum mit der Wimper als wir auf Warmbeschlag umstellten. Rokita trägt keine Eisen und war daher auch schnell fertig. Dann kam Martin und er war zumindestens am Beginn wesentlich ruhiger als erwartet. Ich stand vor seinem Kopf um ihm zu signalsieren das nichts passiert, Andi an der Seite und die Hufschmiede arbeiteten sehr rasch und professionell. Nur ganz am Schluss wars ihm dann schon zu viel und er versuchte auszubüchsen. Esel sind in der Beziehung wesentlich schlimmer als Pferde. Wenn sie nicht wollen dann wollen sie einfach nicht. Sie zerren am Strick, steigen, treten und haben irrsinnig viel Kraft. Lucky war dann nur bei zwei Hufen brav, die Hinterbeine waren ein hartes Stück Arbeit für die Schmiede. Zum Glück hatten sie Erfahrung mit Eseln und liesen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Ganz am Schluss kamen dann die Eselmädchen dran. Cola war phlegmatisch, Ilvi zeppelte nur ein bisschen herum, lies sich aber ganz leicht beruhigen.

Jetzt haben alle 6 Tiere wieder schöne Hufe und mit intensiven Training wird es bis zum nächsten Hufschmiedtermin auch bei den Burschen besser klappen.

Dienstag, 26. Juni 2012

Besuch von der Neuen Mittelschule Kobersdorf

Am Montag wanderten zwei erste Klassen der Neuen Mittelschule Kobersdorf zu uns auf den Hof. Leider war das Wetter nicht besonders gut, gerade als die Kinder ankamen begann es stark zu regnen.

Die Sitzplätze für die Jause hatten wir schon in unserer Scheune vorbereitet, die 50 Schüler und  5 Erwachsenen fanden leicht unter Dach Platz. Als Stärkung hatten wir Frankfurter Würstel, Semmeln, Senf, Ketchup und Himbeer Soda vorbereitet.

Tisch für Tisch kamen die Kinder zum Buffet und während sie ihre Würstchen verspeisten, hörte es auch auf zu Regnen. Nachdem Andi ein bisschen etwas über Esel erzählt hatte, ging ich mit Kleingruppen in die Eselkoppel. Die Pferde standen in der Zwischenzeit seperat auf der großen Weide und saßen den restlichen Kindern beim Ballspielen auf der Wiese zu. Die Esel waren gesellig. Sie gingen neugierig auf die Kinder zu und ließen sich geduldig streicheln.

Die Pferde waren anfangs durch die große Anzahl an Menschen und den Lärm irritiert, kamen aber ebenfalls immer wieder neugierig zum Zaun und ließen sich von den Mutigen streicheln.

Als krönenden Abschluss gab es dann noch für jeden Schüler und jede Schülerin ein Eis und dann ging es wieder zurück nach Kobersdorf bzw. nach Hause.

Andi und mir hat der Schülerausflug großen Spaß gemacht und wir haben es genossen soviele interessierte Kinder bei uns zu haben. Außerdem waren wir sehr stolz auf unsere braven Esel die sich so kooperativ zeigten und sich brav streicheln ließen.
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Samstag, 23. Juni 2012

Armer Martin

Am Montag Abend, als wir die Pferde und Esel auf die Weide ließen, fiel mir auf das Martin stark humpelte. Ich nahm mir vor den nächsten Morgen abzuwarten und wenn es nicht besser wird, den Tierarzt zu rufen. Am Dienstag humpelte Martin immer noch und legte sich auch in der Box gleich nieder. Außerlich war keine Verletzung zu erkennen, also vermutete ich die Ursache im Huf selbst.

 
Der Tierarzt bestätigte meine Meinung und ich war so stolz darauf das Martin sich den Huf anstandslos aufheben und untersuchen lies. Als wir ihn bekamen, war es noch unmöglich seine Beine und Hufe anzufassen. Wir haben seither das Hufe heben und auskratzen fast täglich trainiert um für den nächsten, dringend fälligen Hufschmiedtermin, gerüstet zu sein. Jetzt zahlte sich das Training schon früher aus.

Als der Tierarzt dann aber tiefer in den Huf schnitt um die Ursache des Schmerzes festzustellen bzw. das vermutete Hufabszess auszuschneiden, tat es dem Kleinen weh und es war auch vorbei dem dem ruhigen Stehen. Jetzt mußte eine Sedierung her, was bei dem, schon mißtrauisch gewordenen Martin, gar nicht so einfach war. Er wehrte sich mit allen Kräften doch schlussendlich gelang es im die Injetkotn zu geben und ihn ins Träumeland zu schicken.

Die restliche Woche muss er sich schonen und sollte möglichst nur in der Box stehen. Da ein Esel alleine sehr unglücklich ist bekam er abwechselnd Cola oder Lucky als Gefährten dazu. Ein bißchen durfte er am Abend im Hof herumlaufen und unsere Büsche abfressen.

Jetzt geht es dem Kleinen schon wieder recht gut. Er trägt zwar noch einen Verband um die Sohle zu schützen, humpelt aber kaum noch und ist wieder mit den anderen auf der Koppel und der Weide.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Noch mehr Hühner

Seit wir die Jausenstation haben brauche ich täglich frische Eier für meine Süßspeisen und Aufstriche. Dadurch kam es jetzt schon einige Male zu einem Engpass, vor allem wenn Andi zum Frühstück ein Ham & Eggs essen möchte.
Deshalb haben wir uns am Dienstag 4 weitere Legehennen dazugenommen. 3 Sperber mit einer schönen schwarzweißen Färbung und eine weiße Henne.

Der Empfang der Alteingesessenen Hennen war nicht gerade herzlich. Die Neuen trauten sich am Abend nicht einmal in den Stall, sodass wir sie abfangen und einzeln hineintragen mußten.

Ich nehme aber an das die Hackordnung bald geklärt sein wird und Henry sich über seine 4 neuen Mädels freuen kann. Wir haben dann wieder genügend Eier von glücklichen, freilaufenden Hühnern die nur mit Weizen und Mais gefüttert werden.

Sonntag, 17. Juni 2012

Eigenes Heu

Letztes Wochenende haben wir zusammen mit unseren Nachbarn und Freunden unser erstes eigenes Heu eingebracht. Am Donnerstag wurde gemäht, von Freitag bis Sonntag früh wurde das geschnittene Gras umgedreht und am Sonntag Nachmittag dann gepresst und in den Unterstand auf einer unseren Weiden gebracht.

Das Ergebnis waren 20 Rundballen je mit ca. 280 kg. Wenn ich richtig gerechnet habe und im August beim 2. Schnitt noch ein bisschen was dazu kommt dann kommen wir sogar mit dem eigenen Heu über das ganze Jahr.

Es ist ein schönes Gefühl wenn man genau weiß woher sein Heu kommt und mit welcher Sorgfalt es bearbeitet wurde und ich freu mich sehr darüber!



Samstag, 9. Juni 2012

Babyhasen wurden abgeholt

Unsere drei Babyhasen wurden am Samstag von ihren neuen Besitzern abgeholt. Einer der Kleinen kam zu einer Familie die bereits zwei Hasen hat und die beiden anderen Häschen kamen zusammen zu einer Familie mit zwei Kindern.


Es hat uns dann doch sehr leid getan die verspielten Hasen herzugeben. Sie waren im Gegensatz zu unseren großen Hasen total zutraulich und flitzten verspielt in ihrem Gehege herum. Außerdem fanden die Hasenbabys großen Anklang, nicht nur bei meinen jungen Gästen.


Nachdem das mit den Hasenjungen sehr unkompliziert war lassen wir möglicherweise eine unserer Häsinnen wieder decken. Es gibt da einen einsamen weißen Kaninchenmann bei uns im Ort, der mir als Vater einer neuen Hasengeneration gut gefallen würde. Falls wir uns dazu entschließen werden wir ihn für ein paar Tage zu uns holen.

Freitag, 8. Juni 2012

Jetzt auch Meerschweinchen

Schon seit einiger Zeit fragte mich einer unserer Nachbarn immer wieder ob ich nicht zwei Meerschweinchen haben wolle. Die Meerschweinchen seiner Tochter hatten Junge bekommen und es waren noch Zwei übrig die noch keinen neuen Besitzer hatten. Ich lehnte jedes Mal ab weil ich zu Meerschweinchen einfach keinen besonderen Bezug habe. Ich wollte einfach keine.

Sie sind klein, machen nichts, sind nicht besonders zutraulich und verbringen den Tag in ihrem Häuschen. Außerdem war ich mir nicht sicher ob sie sich mit unseren "Kampfhasen" verstehen würden.

Am Donnerstag, dem Feiertag, war dann in unserer Jausenstation sehr viel los. Auch der Nachbar war mit seiner Familie und Freunden bei uns. Andi und ich hatten alle Hände voll zu tun und achteten wenig auf unsere Umgebung. Wir merkten nicht das es schon großes Gelächter unter unseren Gästen gab und erst einige Zeit später, als immer wieder zu hören war: "Eure Hasen haben Meerschweinchen geworfen" gingen wir zum Gehege um nachzusehen.

Tatsächlich hatten sie die Meerschweinchen von zu Hause geholt und einfach in unseren Hasenkäfig gesetzt. Beide Viecherl haben sich sofort in irgendwelche Löcher verkrochen und sich gefürchtet.

Jetzt haben wir also auch Meerschweinchen. Hmpf - Meine Freude darüber hält sich in Grenzen. Weil sie noch so klein sind haben wir sie erst einmal separat in einen Käfig gesetzt. Dort sitzen sie den ganzen Tag in ihrem Häuschen....


Einer meiner jungen Gäste, Alexander, meinte nun auch noch das es sich um ein Weibchen und ein Männchen handelt. Jupidu, was will Frau mehr als einen Stall voller Meerschweinderl

Donnerstag, 7. Juni 2012

Schnurrli

Unsere kleine Katze Schnurrli ist heute gestorben. Vor ca. 1 1/2 Jahren haben wir sie aus dem Reitstall in Mauerbach mitgenommen, als dieser verkauft und geschlossen wurde. Dort tauchte sie eines Tages auf und lebte bei den Pferden als Stallkatze. In unserem klosterneuburger Haus hat sie sich auch sehr wohl gefühlt und verbrachte den Großteil des Tages und der Nacht zwischen Bett, Futterschüsserl und Kisterl. Raus in den Garten oder den Wald wollte sie kaum.

Erst hier im Burgenland wurde die Kleine wieder aktiv und streifte nächtelang durch die Gegend. Nach einem mehrtägigen Ausflug kam sie dann etwas abgemagert zurück, legte sich sofort auf ihr Lieblingsplatzerl und schlief. Das fanden wir nicht besonders verwunderlich. Als sie dann nach ein paar Tagen noch immer müde wirkte und wenig fraß fuhren wir mit ihr zum Tierarzt. Der diagnostizierte zuerst eine Art Erkältung. Beim zweiten Besuch war dann aber klar das es was Schlimmeres sein musste. Der Tierarzt ging von Blutparasiten oder einem FIP Ausbruch aus. Letzteres ist unheilbar.

Als Tiersitterin habe ich einige Katzen gesehen die kurz vor dem Sterben waren. Dadurch habe ich die Anzeichen auch bei Schnurrli rasch erkannt. Die kleine Katze starb auf ihrem Lieblingsplatz in Andis Büro. Schnurrli war eine ganz besondere, selbstbewusste und niedliche Katze. In der kurzen Zeit die sie bei uns war hat sie uns viel Freude gemacht und wir werden sie sehr vermissen.


Gute Reise, kleine Maus!

Dienstag, 5. Juni 2012

Eröffnung der Jausenstation

Am 1. Juni war es nun endlich soweit und wir haben unsere Jausenstation pünklich um 13.00 Uhr geöffnet. Sehr schnell waren die erste Kinder da die sich ein Eis geholt haben, aber auch ein paar Männer aus dem Ort kamen vorbei um sich ein Bier zu genehmigen.




Das erste Wochenende verlief genau so wie wir es uns gewünscht hatten. Es kamen laufend Gäste und Freunde vorbei und am Sonntag Abend war dann auch richtig viel los. Die Zubereitung der Brote muss noch ein bisschen besser koordiniert werden, v.a. wenn viele Bestellungen auf einmal eintreffen, aber sonst lief alles ganz gut.

Sowohl Andi als auch mir hat es großen Spaß gemacht und wir freuen uns auf den weiteren Sommer mit vielen lieben Gästen.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Genialer Fahrradständer

Am Donnerstag Abend, vor der Eröffnung unserer Jausenstation haben uns unsere Lieblingsnachbarn mit einem genialen Geschenk überrascht. Bei einem früheren Besuch bei der Familie hatte ich einmal erwähnt das ich einen Fahrradständer brauche und dabei an einen Baumstamm gedacht hätte, in den einfach Kerben für die Räder eingeschnitten sind.


Ich war am Donnerstag Abend noch etwas hektisch mit den letzten Handgriffen beschäftigt, als mich Andi zu unserer Einfahrt brachte. Vor dem Tor stand der Traktor unserer Nachbarn und auf dem Anhänger der tolle Fahrradständer, bemalt mit zwei herzigen Eseln und beschriftet mit "Hof-Sonnenweide".

Meine Freude war und ist riesig. Schon das Geschenk für sich alleine ist schon toll aber genauso bin ich begeistert von der Idee, der lieben Bemalung, an der die ganze Familie gearbeitet hat und außerdem und überhaupt.....


Jetzt steht der Fahrradständer in unserem Hof und ich freu mich jedes Mal wenn ich ihn anschaue. Danke, danke, danke!

Montag, 28. Mai 2012

Morgendliches Esel Bad

Esel wälzen sich ca. 10 Mal täglich bevorzugt auf sandigem oder staubigen trockenen Boden. Das gehört für sie zur Fellpflege, schützt vor Insekten und ist offenbar einfach angenehm. Bei Pferden sagt man das es ungefähr unserem Duschen entspricht. Bei Eseln dürfte es ähnlich sein.

Unsere Herde darf gleich in der Früh einmal auf die Grasweide und dannach gehen sie in den Tagesauslauf. Dort wird dann gleich einmal der Wälzplatz aufgesucht und ausgiebig benutzt.

Am Video sehen Sie Lucky, Ilvi und Martin beim "Baden". Cola hatte grade keine Lust dazu

Dienstag, 22. Mai 2012

Letzte Vorbereitungen für die Jausenstation

In etwas mehr als einer Woche ist es soweit, die Jausenstation Hof-Sonnenweide wird am 1. Juni eröffnet. Wir haben lange überlegt wie wir die Eröffnung organisieren und gestalten sollen. Buffet, günstigere Getränke, welche Speisen, überhaupt Speisen oder nur Getränke, wie viele Leute brauchen wir zum Helfen, machen wir eine Postwurfsendung, wie geht sich das alles aus….

Andi hatte dann eine hervorragende Idee. Wir machen am 1. Juni ein Soft-Opening. Das heißt ohne viel Ankündigung werden wir einfach aufsperren. Wenn wir dann schon etwas Routine mit unserer Jausenstation haben, wissen wie alles mit den Lieferanten und Gästen läuft, welche Änderungen noch zu machen sind, wird es ein großes Eröffnungsfest geben.

Jetzt sind wir gerade bei den letzten Vorbereitungsarbeiten. Kühlschrank und Eistruhe wurden geliefert. Letztere mit einigen Anlaufschwierigkeiten aufgrund der Größe des LKW´s. Die Füllung der beiden Kühlgeräte kommt dann am Freitag. Damit sind die wichtigsten Komponenten einmal vorhanden. Was fehlt sind noch ca. 100.000 Kleinigkeiten …


Voraussichtliche Öffnungszeiten Mi –Fr ab 14.00 bis 20.00 Uhr , Sa. und So. ab 10.30 Uhr. Genaueres wird einfach die Erfahrung zeigen. Ich freu mich schon sehr darauf wieder als Dienstleisterin zu arbeiten und meinen Gästen eine schöne und angenehme Rast zu bereiten.

Samstag, 12. Mai 2012

Hasenbabys



Am 30. April hat unsere dritte Häsin Junge bekommen. Diesmal kamen sie während des Tages auf die Welt . Alle anderen Hasen waren im Freigehege und haben sich für den Nachwuchs nicht interessiert. So konnten wir die Hasenmutter zu ihren Jungen in den Käfig sperren und separat halten.


Fast eine Woche lang haben wir von den Kleinen nichts gesehen. Sie waren so eingegraben in ihrem Nest das wir nicht einmal feststellen konnten wie viele es sind. Nur ein Kleines lag nach einigen Tagen tot neben dem Nest.



Jetzt sind die verbliebenen Häschen aber schon über eine Woche alt und wirken gesund und kräftig. Gestern kam das erste Mal eins der niedlichen Babys aus seinem Nest und wir konnten ein Foto machen.

Montag, 7. Mai 2012

Unser Logo "Hof-Sonnenweide"

Für unsere Jausenstation, die am 1. Juni eröffnet, hat Andreas ein Logo kreirt. Eine befreundete Grafikerin hat den Entwurf nochmals überarbeitet und uns heute übermittelt. Ich finde unser Logo genial und freu mich schon darauf alles damit zu branden.



Dienstag, 1. Mai 2012

Picknick

Am 1. Mai haben Andi und ich zusammen mit den Hunden ein Picknick bei den Eseln und Pferden gemacht. Mit Wurst, Käse, Brot, Kaffee im Thermosbecher und einer Picknickdecke, machten wir es uns auf der Wiese hinter der Koppel gemütlich.

Neugierig kamen die Esel und Pferde zum Zaun um uns zuzusehen. Als sie aber merkten das es nichts für sie zu holen gibt, widmeten sie sich bald wieder ihren Heusäcken oder knotzen einfach in der Sonne herum.
 
 Normalerweise gilt eine Decke am Boden als Platz für die Hunde. Deshalb mussten wir uns ein bisschen mit Lara und Rumo ein bisschen diskutieren. Nach dem Essen durften die beiden aber zu uns auf die Decke zum „Rudelkuscheln.
Später sind wir dann mit den Rad nach St. Martin zum Badebuffet gefahren um uns ein Eis zu holen. Auf der Retourfahrt holten wir uns noch einen Spritzer bei den Besitzern des Nachbargrundstückes, die den sonnigen Nachmittag beim Grillen verbrachten.

Wer muss da noch auf Urlaub fahren???!!!!

Montag, 30. April 2012

Esel und Kinder

Seit wir unsere Esel haben, bekommen wir noch mehr Besuch von unseren Freunden mit Kindern. Es ist jedes Mal eine Freude zu sehen wie freundlich und neugierig unsere Eselherde mit den Kleinen jeder Altersstufe umgehen. Besonders Ilvi, die ja selbst erst 14 Monate alt ist, wird schnell zum Liebling aller Besucher.
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Die Eselburschen, Martin und Lucky, sind ein bisschen zurückhaltender. Sie kommen zwar sehr neugierig heran und schnuppern, lassen sich aber erst streicheln wenn sie Vertrauen gefasst haben. Dafür ist es dann eine besondere Auszeichnung wenn sich die beiden am Ohr kraulen lassen.

Ich versuche mir jeden Tag Zeit zu nehmen um mich einfach ein bisschen zu den Tieren zu setzen und nichts von ihnen zu wollen. Sehr schnell sind dann alle 6 (inklusive der Pferde) bei mir und lassen sich, je nach Naturell, streicheln und stehen einfach nur bei mir. Das gehört zu den schönsten Momenten meines Alltages.

Samstag, 14. April 2012

Brutale Hasen

Heute war es so weit, die zweite Häsin hat ihr(e) Jungen geboren. Lagen die Ersten nur als unbehaarte Föten im Hasenstall, so wären diese wahrscheinlich lebensfähig gewesen. Allerdings fand ich nur mehr einen neugeborenen Hasen und der war nicht mehr vollständig. Es ist schon erstaunlich wie brutal so niedliche, eigentlich vegetarische, Kaninchen sind.

Irgendwie habe ich die drei Hasendamen dann mit etwas anderen Augen gesehen. Andererseits bin ich aber auch ganz froh darüber dass sich somit die Frage erübrigt hat, was mit den vielen kleinen Kaninchen geschehen soll. Beim Tierarzt nachgefragt, bestätigte mir dieser meinen Verdacht, dass der Bedarf an Hasen absolut gedeckt ist. Er machte mir den Vorschlag sie doch großzuziehen und dann im Wald auszusetzen um der Natur (Fuchs und Marder) ihren Lauf zu lassen. Das hätte ich sicherlich nicht fertig gebracht.

Somit haben unsere Häschen das selbst geregelt und ich brauch mir keine Gedanken über den Kaninchen Nachwuchs zu machen.

Donnerstag, 12. April 2012

Jausenstation Hof Sonnenweide

Heute hatte ich die mündliche Verhandlung zur Neuerrichtung einer Jausenstation. Eigentlich dachte ich, dass die Verhandlung in 10 Minuten erledigt sein würde. Der dafür vorgesehene Raum umfasst ca. 8 m, ich möchte hauptsächlich kalte Speisen, Eis und Getränke servieren und das Ganze soll unter dem Gewerbeschein „Freies Gastgewerbe“ laufen. Keine große Sache also.

Tatsächlich waren die 5 Herren dann fast drei Stunden bei mir. Verhandlungsleiter der BH Oberpullendorf, Lebensmittelinspektor, Bausachverständiger, Amt der Burgenländischen Landesregierung, Gewässeraufsicht, eine Vertreterin der Gemeinde und eine Anrainerin. Die beiden  Letzteren sind weit früher gegangen weil von ihrer Seite keine Einwände bestanden. 

Die Vertreter der BH und der Landesregierung jedoch erwiesen sich vorerst als sehr anspruchsvoll in ihren Forderungen und Auflagen. Schlussendlich jedoch kamen wir zu einem guten Ergebnis. Ich muss einige Auflagen erfüllen, die jedoch relativ leicht zu realisieren sind. Dazu gehört z.B. ein Prüfgutachten von einem Elektriker bzw. ein Abfallwirtschaftskonzept.

Der vorläufige Plan ist es mit Anfang Juni zu starten. Bis dahin ist noch viel zu tun aber es ist ja nicht das erste Mal das ich mit einem Unternehmen neu starte.   

Samstag, 7. April 2012

In der Herde

Unsere Koppel für die Herde ist seit der Erweiterung um das Wäldchen sehr groß und bietet den Tieren genügend Platz um einander auszuweichen. Deshalb beschlossen wir Lucky gleich mit der gesamten Herde zu konfrontieren. Erstens stand er schon vorher mit einer sehr dominanten Haflinger Stute zusammen und zweitens wirkte auch Lucky sehr selbstbewusst. So nahmen wir vorerst Liberty und Rokita nur an die Führleine und ließen Lucky zu den anderen Eseln.



Das verlief sehr reibungslos. Nach ein paar Kicks zwischen Martin und Lucky war die kennen-lern-Phase zwischen den Eseln beendet. Dann ließen wir Liberty los, Rokita blieb am Führstrick. Der Chef ging sofort zu Lucky um ihn zu begutachten. Sehr dominant trabte mein Haflinger auf den kleinen Esel zu. Hier zeigte sich aber der pferdeerfahrene Esel. Er rannte einfach in den Wald, unters Gestrüpp und zwischen die Bäume, sodass Liberty Schwierigkeiten hatte ihn zu verfolgen. Das ging dann ein paar Runden im Kreis, zum Teil im wilden Galopp, bis Liberty sich abwandte um weiter an seinem Heusack zu knabbern. Dann kam Rokita an die Reihe. Sie beachtete Lucky überhaupt nicht, nur als er sich ihr von hinten näherte um sie zu beschnüffeln hob sie drohend den Huf.

Nach ca. 30 Minuten war alles vorbei, die Herde stand friedlich herum. Am Abend versuchten wir Lucky und Martin zusammen in die größte Box zu geben, in der bisher alle drei Esel zusammen standen. Ilvi und Cola (Mutter und Tochter) kamen zusammen in eine neue Box. Auch das funktioniere reibungslos, die beiden Wallachen verhielten sich friedlich.

Jetzt ist unsere Herde erst einmal vollständig und wir planen keine neuen Tiere bis zum nächsten Frühjahr.

Lucky

Gleich nachdem ich erfahren hatte das Cola kein Fohlen bekommt rief ich beim Besitzer von Lucky an. Lucky ist ein 4jähriger Esel Wallach der mit seiner Mutter, seiner kleinen Schwester und einer Haflinger Stute in Sieggraben steht.

Da die Mutterstute heuer im Sommer wieder gedeckt werden soll und zu diesem Zweck einige Monate ein Hengst in den Stall kommt, wurde Lucky, sehr zu unserer Freude, verkauft.


Das ich mit dem Besitzer laufend in Kontakt war, ging es auch sehr schnell mit der Abholung. Am Karsamstag fuhren wir mit dem Hänger nach Sieggraben um Lucky abzuholen. Nach einigem Wiederstand haben wir ihn zu viert in den Hänger gehievt und dann gings die kurze Strecke zu uns nach Hause.

Freitag, 6. April 2012

Cola trächtig?

Sehr bald nachdem die drei Esel aus Mittersill zu uns kamen, fiel uns der verhältnismäßig große Bauch von Cola auf, der sich unabhängig von der Atmung zu bewegen schien. Auch ihre Zitzen sind sehr groß und sie bewegte sich langsam und vorsichtig. Deshalb begannen wir uns zu fragen, ob sie möglicherweise trächtig sein könnte. Obwohl Martin eigentlich ein Wallach sein sollte sprachen viele Zeichen dafür, dass er trotzdem der Vater sein könnte.

Nach einigem herumrätseln zogen wir unseren Pferdetierarzt zu Rate der beim Anblick von Colas Bauch auch Verdacht schöpfte. Esel tragen bis zu 370 Tage und die Trächtigkeit ist erst in der letzten Phase, wenn überhaupt zu erkennen. Deshalb lag nahe das Cola, wenn trächtig, dann kurz vor der Geburt stehen müsste. 


Trotzdem war sich unser Tierarzt unsicher und zog einen Bluttest zu Rate. Dieser ergab dann schließlich das Cola nicht trächtig ist. Einerseits waren wir enttäuscht, über ein putziges Eselfohlen hätten wir uns auch gefreut. Andererseits ist es aber auch gut so weil wir zuerst mehr Erfahrung mit Esel sammeln möchten und wie geplant auch Lucky aus Sieggraben als letztes Mitglied unserer Herde zu uns holen können.

Erweiterung der permanenten Koppel

An die permanente Koppel auf der unsere Pferde und Esel stehen grenzt ein kleines Wäldchen. In ihm hielt der Vorbesitzer der Ranch seine Schweine. Das Wäldchen ist schon etwas verwachsen, bietet aber im Sommer viel Schatten für die Tiere und für die Esel zusätzlich die Möglichkeit dürre Bäume und anderes Gehölz zu knabbern.




Auch weil wir unseren Tieren noch mehr Platz bieten möchten haben wir uns dazu entschlossen die Koppel um den Waldteil zu erweitern. Sie haben jetzt noch mehr Platz um auch mal zu galoppieren und zu spielen bzw. abwechslungsreichen Boden, viele Naturhindernisse und einen sonnigen Hügel auf dem vor allem die Esel gerne liegen.

Zwei Tage haben wir gebraucht um neue Löcher für die Holzsteher zu bohren und diese einzusetzen. Dann mussten Querbalken versetzt und neue Stromseile gespannt werden. Außerdem haben wir Unmengen von Baustahlgitter herausgerissen die für die Umfriedung der Schweinekoppel gedacht waren.

Neuer Teil wird begutachtet

Ilvi und Cola beim Rasten

Es hat sich ausgezahlt. Die Tiere fühlen sich pudelwohl im neuen erweiterten zu Hause. Und jetzt haben wir auch genug Platz um noch einen 4. Esel zu uns zu holen.

Sonntag, 1. April 2012

Zusammenführung Teil II

Heute haben wir den zweiten Versuch gestartet, aus den Eseln und Pferden eine Herde zu machen. Anders als beim Letzen Mal haben wir zuerst n nur Liberty zu den Eseln auf die große Weide gelassen. Er ging auf die drei zu und begann friedlich zu grasen. Keine Aggression oder Unruhe zu merken. Nachdem das so gut geklappt hat, haben wir auch Rokita dazu geholt.  Wiederum alles friedlich. Alle 5 Equiden haben friedlich  nebeneinander gegrast.
Dann haben wir auch gleich noch die letzte Probe gemacht und alle auf die permanente Koppel geholt. Auch dort gab es keine Probleme und weil dort  nur sehr wenig Gras steht hatten sie Zeit einander zu beschnuppern. Das haben vor allem Martin und die Pferde ausgiebig getan. Cola und Ilvi waren noch ein wenig zurückhaltend.

Seitdem stehen sie nun zusammen uns sind eine richtige Herde. Ganz erstaunlich ist auch das Martin am selben Heusack mitfressend darf wie Liberty. Das durfte bisher nicht mehr Rokita. Insgesamt haben wir den Eindruck das es auch den Pferden sehr gut tut das sie jetzt in einer größeren Herde leben. Die Esel zu uns zu holen war wirklich ein Gewinn für uns alle.

Freitag, 30. März 2012

Zusammenführung Teil 1

Wir haben die Esel und Pferde zunächst auf der Koppel und der Weide getrennt, auf Sicht gehalten. Die Tiere waren sehr neugierig aufeinander und haben sich durch den Zaun hinweg schon ausgiebig beschnuppert. So haben wir am Donnerstag gleich einmal einen Versuch gestartet die Esel und die  Pferde zusammen zu lassen. Als Ort haben wir unsere große Wiesenkoppel gewählt, damit alle genug Platz haben um sich auszuweichen.

Die Überraschung war groß als es nicht geklappt hat. Die Pferde haben sich zusammen getan, einen Esel, Martin, separiert und über die ganze Wiese gejagt. Der kleine Kerl hat zwar ausgeschlagen und ist tapfer gelaufen aber gegen zwei Pferde kam er nicht an. So haben wir die 5 schnell wieder voneinander getrennt.

Heu-Ferrari

  Ein absolut geniales Geschenk bekam ich diese Woche von Andis Eltern. Ich laufe täglich mindestens 7 Mal zwischen der Koppel und dem Stall/Haus hin und her. Heu, Wasser und die Tiere müssen nach hinten über das riesige Grasviereck gebracht. Da kommen schon einige Kilometer zusammen.


Unsere Großtiere bekommen das Heu in Heusäcken, die ich bisher mit der Scheibtruhe geführt habe. Da gingen allerdings nur 4 von den 7 Säcken die ich am Tag brauche hinein.


Jetzt ist alles anders. Ich bekomme alle Säcke auf den Anhänger und bin noch dazu viel schneller als zu Fuß. Das Untergestell des stammt vom Mistplatz und wurde von meinen Schwiegereltern abgeschliffen, neu lackiert und instand gesetzt. Darauf kam eine Kunststoffwanne, die den Anhänger besonders leicht und wendig macht. Außerdem kann ich ihn mit dem Schlauch ganz einfach reinigen.
Mein Mann beneidet mich sehr um meinen Heu-Ferrari und bot sich heute früh auch gleich an die Heusäcke statt mir nach hinten auf die Koppel zu bringen.

Mittwoch, 28. März 2012

Der Hasen Klassiker

Als ich am Mittwoch Früh die Hasen aus dem Käfig lassen wollte, fiel mir auf das ein bisschen Blut auf dem Boden war. Außerdem lag außerhalb des Käfigs etwas, das aussah wie ein kleines rohes Stück Fleisch. Bei näherem Hinsehen entpuppte es sich als Hasen Fötus. Somit war klar, eine der vermeintlichen vier Häsinnen war ein Männchen. 

Andi und ich schnappten uns die Kaninchen um sie auf ihre Geschlechtszugehörigkeit zu untersuchen. Normalerweise kann man das bei jungen Kaninchen nicht gut unterscheiden, in diesem Fall war allerdings den Rammler eindeutig identifizieren.

Wieder einmal rief ich in der Tierklinik Mattersburg an und bekam auch gleich am selben Tag einen Termin für die Kastration. Jetzt ist Rudi, so haben wir unser Männchen getauft, kastriert und hat die Operation gut überstanden. Wir müssen ihn aber noch drei Wochen von den Weibchen getrennt halten weil er in diesem Zeitraum immer noch zeugungsfähig ist. So muss er notgedrungen in einem kleineren Käfig ausharren während die Häsinnen um ihn herumhoppeln.

Ich versuche ihn mit viel frischem Löwenzahn zu trösten. Sonst kann ich ihm nicht helfen, da muss er einfach durch.

Montag, 26. März 2012

Die Hasen

Der kleine Garten vor meinem Büro und meiner, hoffentlich zukünftigen Jausenstation, bietet sich ideal für Hasen an. Wir hatten uns schon nach Zwergkaninchen erkundigt, eine Käfig besorgt und wollten noch warten bis es in der Nacht nicht mehr friert. In der Zoohandlung waren uns die Hasen allerdings viel zu teuer und ich wollte eigentlich welche von der Kaninchen-Helpline besorgen.



Der Vorbesitzer unserer Esel hat allerdings in meinem Blog gesehen, dass wir schon einige Tiere haben. Als wir bezüglich der Esel Abholung telefonierten, fragte er mich ob ich nicht noch ein paar Hasen haben wolle. Sei sein absolut zahm und zutraulich. So bekamen wir mit den drei Eseln noch 4 Kaninchen samt Käfig geschenkt.


Unser Gehege ist groß genug für alle vier Hasen und über Nacht kommen sie zum Schutz vor Füchsen und Mardern in den Käfig. Jetzt hoppeln die vier fröhlich vor meinem Büro herum und unsere Hunde sehen aufgeregt zu. Sie werden von einem Zaun ferngehalten und für den Anfang zusätzlich durch ein Stromband oberhalb des Zaunes. Damit lernen sie, dass die Hasen, genauso wie die Hühner zum "Rudel" dazu gehören und nicht auf dumme Gedanken kommen.




Sonntag, 25. März 2012

Cola, Ilvi und Martin, die Esel

Seit meinem letzten Post hat sich recht viel getan, sodass ich jetzt einiges nachtragen muss. Zunächst einmal sind 7 neue Tiere zu uns auf den Hof gekommen. Cola, Ilvi und Martin, drei Esel sowie 4 Hasen. Nachdem wir uns entschlossen haben keine Lamas zu kaufen, sind wir auf die Suche nach Eseln gegangen.

Diese freundlichen Tiere aufzutreiben ist gar nicht so einfach weil es grundsätzlich recht wenige in Österreich gibt und erst recht sind die Züchter selten. Ein Bekannter aus dem Nachbarort hat zwar drei Esel von denen er einen hergeben möchte, jedoch wollte ich einen Esel nicht alleine stehen lassen. Nach einigen Recherchen im Internet wurde ich aber in Salzburg fündig. Da wurden eine "Familie" verkauft. Cola, eine schwarze Eselin, Ilvi, ihr 14 Monate altes Stutfohlen und Martin, ein Wallach. Bisher haben wir alle unsere Tiere nach Gefühl gekauft und sind damit immer gut gefahren. So haben wir es auch jetzt gemacht. Die drei Esel haben zwar keine Papiere (ist bei Esel keine Seltenheit), dennoch hatte ich ein gutes Gefühl.

So fuhren Andi und ich am Sonntag mit dem Hänger, 5 Stunden nach Mittersill (Salzburg) um die Drei zu uns zu holen. Der Besitzer empfing uns mit drei süßen, zutraulichen Eseln und einem sensationellen Mittagessen, das uns nach der langen Fahrt gut geschmeckt hat. Auch das Verladen ging recht rasch, die Drei standen bald im Hänger und futterten Müsli und Äpfel. Dann gings 5 Stunden wieder retour nach Weppersdorf. Die Fahrt verlief ganz ruhig aber wir waren trotzdem froh endlich zu Hause zu sein.

Unsere Esel

Ilvi, Martin und Cola waren absout brav, ließen sich in die Box führen wo sich Martin gleich mal in der frischen Sägespäne wuzelte und die beiden "Mädels" am Heu knabberten. Auch als unsere Nachbarn mit ihrer kleinen Tochter kamen verhielten sich die Eselchen schon so als ob sie immer bei uns gewesen wären und ließen sich streicheln.

Zunächst stehen Pferde und Esel auf der Koppel und auf der Weide noch getrennt aber in Sicht und Schnuppernähe. So können sie sich erst einmal kennen lernen bevor wir die 5 dann zusammen lassen. Erste Kontakte gab es schon und ich bin gespannt auf die Zusammenführung der Herden.

Freitag, 16. März 2012

Keine Lamas

Nach sehr sorgfältiger Überlegung haben Andi und ich uns entschlossen unser Lama Projekt bis auf weiteres zu stoppen. Das bedeutet das Gloria und Belinda nicht zu uns auf Hof Sonnenweide kommen werden. Für den Entschluss gibt es verschiedene Gründe, einige sind sachlich, die ausschlaggebenden sind jedoch emotional.

Uns ist aufgefallen das  Lamas, v.a. in einer größeren Herde gehalten, nicht besonders zutraulich sind und wenig Bindung zu ihrem Bezugsmenschen entwickeln. Sie dulden Berührungen und das Streicheln , genießen es aber nicht. Im Grunde genommen sind es scheue und zurückhaltende Tiere. Wahrscheinlich dadurch bedingt haben sowohl Andi und ich keine große Leidenschaft für die Lamas entwickelt. Wir finden die Tiere  nach wie vor sehr interessant, unglaublich lieb anzusehen und faszinierend. Trotzdem ist es nicht so wie mein Gefühl zu Pferden. 

Daraus ergeben sich dann die sachlichen Argumente:
  • Hoher Preis der Tiere
  • Unglaublich umständlicher Umgang unserer Behörde im Bezug auf die Zweckumwidmung der Weide auf der wir die Lamas halten wollten
  • Keine idealen Streicheltiere für Kinder bzw. Besucher unserer Menagerie...

Die Eindrücke von den Lamas sind natürlich absolut subjektiv und ich kann jede andere Meinung zu zu den Tieren verstehen. Für Andi und mich ist es jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht das Richtige.

Natürlich haben wir schon einen neuen Plan an dem wir gerade mit großer Freude arbeiten. Näheres erfahrt ihr in Kürze.....

Donnerstag, 15. März 2012

Henry und seine 10 Hennen

Eigentlich wollte ich ja gar keine Hühner haben. In Weinzierl, wo Liberty eingestellt war, liefen überall die Hendeln herum und haben alles vollgekackt. Das hat mich zunächst sehr abgeschreckt. Unsere Nachbarn und Freunde haben mich aber überzeugt, es mit ein paar Legehennen zu versuchen. Zunächst einmal ist schon ein fix- und fertiger Stall vorhanden. Der Auslauf für die Hühner ist riesig, geht über den Misthaufen und ist auch relativ gut eingezäunt. Schlussendlich hat mir Hermann, unser Nachbar mit über 50 Hühnern und auch sonst noch sehr viel Federvieh, versichert das man bei der Haltung von Hühnern eigentlich nichts falsch machen kann.

Knapp eine Woche später waren 10 Legehennen bestellt und den Zwerghahn bekamen wir dazu geschenkt. Am Dienstag lieferte Hermann 10 Hennen bei uns ab die wir uns aus einer Menge von ca. 55 Legehennen aussuchen durften.

Klick hier zum Album;

Von meiner anfänglichen Skepsis gegen Hühner ist nun überhaupt nichts mehr vorhanden. Ich freue mich total darüber das die 11 gefiederten Tiere nun unsere Menagerie bereichern.... und als sie gestern das erste Ei ins Nest legten war ich so stolz auf die Henne als hätte ich das Ei selbst gelegt.

Das "kikeriki" des Hahns, den wir Henry, nach Heinrich dem VIII (Englisher König mit 6 Ehefrauen) genannt haben, verstärkt das Gefühl hier am Hof Sonnenweide zu Hause zu sein. Es begleitet mich den ganzen Tag wenn ich draußen bin und ich finde es großartig.

Montag, 5. März 2012

Gloria und Belinda

Bis gestern haben wir von unseren Lama Stuten, die im Mai zu uns ins Burgenland kommen werden, nur Fotos gesehen. Nachdem wir unser Treffen drei Mal verschieben mussten haben wir es diesen Sonntag entdlich geschafft nach Steyregg zu Willi Krennmayer zu fahren um die beiden "Mädels" persönlich kennen zu lernen.

Belinda (links) und Gloria (rechts)
Im April werden Andi und ich bei Erwin Stadler einen Kurs für Lama Halter machen und dannach, im Mai sollen Belinda und Gloria zu uns auf den Hof-Sonnenweide kommen. Für den Anfang haben wir uns dazu entschlossen zwei Stuten zu nehmen. Wir wollen uns ein Jahr Zeit lassen um die Tiere und ihre Gewohnheiten kennen zu lernen, dannach ist geplant Gloria und Belinda decken zu lassen oder gleich einen Hengst zur Herde zu nehmen.
Gloria
Mittelfristig ist geplant Lamas zu züchten und Lama-Wanderungen anzubieten. Die Wollverarbeitung wird ebenfalls ein kleiner Nebenerwerb. Die Produkte verkaufen sich v.a. auf Weihnachtsmärkten sehr gut.

Belinda
Die beiden Stuten haben uns auch in Natura sehr gut gefallen, ebenfalls die Haltungsbedinungen und der Züchter. Das sind für uns die wichtigsten Kriterien beim Tierkauf im Allgemeinen, mit denen wir bisher immer Glück hatten. Wir freuen uns schon sehr auf Gloria und Belinda!

Donnerstag, 1. März 2012

Ansuchen um Betriebsanlagengenehmigung

Als Andi und ich einen Hof für uns gesucht haben war eines der Suchkriterien, das das Gebäude die Möglichkeit bieten soll, eine kleine Jausenstation zu betreiben. Obwohl ich schon lange nicht mehr im Gastgewerbe arbeitet, zieht es mich in den letzten Jahren wieder dahin.

Hof Sonnenweide liegt nun direkt am Radweg R 50, zwischen Tschurndorf und Weppersdorf. Deshalb bietet sich eine Jausenstation für durstige Radfahrer und Spaziergänger geradezu an. Ich möchte die Jausenstation in Form eines Selbstbedingungs-Buffets führen, ohne Mitarbeiter und mit nur wenig Sitzplätzen für eine kurze Rast. Deshalb ist ein "freies Gastgewerbe" das man unter bestimmten Voraussetzungen ohne "große Konzession" betreiben kann, ideal für unser Vorhaben.

Am Dienstag war ich schon auf der Bezirkshauptmannschaft und habe mir bei der zuständigen Behörde eine Checkliste abgeholt in der steht was man für die Betriebsanlagengenehmigung alles braucht. Auf den ersten Blick wirkte die zweiseitige Checkliste sehr entmutigend, bei näherem Hinsehen wars aber nicht so schlimm.

Bereits heute habe ich alle Unterlagen beisammen, einen 5seitigen technischen Bericht geschrieben und sämtliche Pläne kopiert. In 5facher Ausfertigung kann ich nun alles bei der BH einreichen. Das wede ich morgen erledigen und dann hoffen das ich nichts vergessen habe. Bin schon sehr gespannt, ob es weiterhin so rasch geht mit der Genehmigung wie ich mir das wünsche. Drückt mir die Daumen!